2019: Restrukturierungswelle in Sicht

By on Januar 9, 2019

„Tsunami“ bei drohenden Insolvenzen ist sicher die stärkste Formulierung, mit der jüngst die Erwartung zur Entwicklung im Restrukturierungsmarkt beschrieben wird. Auch wenn nicht alle zu solch deutlichen Worten greifen: Nach Jahren guter und stabiler Konjunkturentwicklung zeichnet sich eine allmähliche Eintrübung ab, die auch durch zum Teil deutlich vorsichtigere Konjunktureinschätzungen der Forschungsinstitute und anderer Organisatoren unterlegt wird. Damit mehren sich die Anzeichen, dass eine Trendwende im zuletzt eher schwachen Geschäft mit Unternehmenssanierungen unmittelbar bevorsteht.

„Traditionell sind wir eng mit Restrukturierungsberatern verknüpft“, erläutert Thomas Vinnen, Geschäftsführer der Nord Leasing GmbH, dem führenden Anbieter von Sale & Lease Back für bestehendes Anlagevermögen. „Unsere Gesprächspartner teilen unisono die Einschätzung, dass die Zahl der Restrukturierungsfälle in den kommenden Monaten zunehmen wird.“ Es scheint nur noch die Frage zu sein, wann die Fallzahlen wieder anziehen werden. Das „ob“ wird nicht mehr infrage gestellt. Dementsprechend haben sich auch die im Restrukturierungsgeschäft tätigen Beratungsgesellschaften aufgestellt. „Wir beobachten bereits jetzt eine Zunahme der Aufträge für Restrukturierungsprojekte; auf ein weiteres Ansteigen haben wir uns organisatorisch und personell vorbereitet“, berichtet Hans-Ulrich Bachert, geschäftsführender Gesellschafter der Bachert Unternehmensberatung GmbH & Co. KG und langjähriger Partner der Nord Leasing.

Der zu erwartende Anstieg der Sanierungsfälle wird nicht als flächendeckend gleichmäßige Entwicklung erwartet. Neben regionalen Unterschieden gilt insbesondere die Automobilzulieferbranche als anfällig. „Strukturelle Verschiebungen hin zur Elektromobilität und die immer noch stark spürbaren Folgen der diversen Dieselskandale setzen zahlreiche Automobilzulieferer unter massiven Druck“, betont Markus Mühlenbruch, Restrukturierungsexperte bei Ebner Stolz Management Consultants GmbH. Kommen dann noch höhere Zinsen hinzu, werden einzelne Geschäftsmodelle als nicht überlebensfähig entlarvt werden.

Restrukturierungsfällen ist gemein, dass fast immer strukturelle Defizite zu beseitigen sind. Oft seit Jahren schwelend, zeigen sich in der sich zuspitzenden Krise vor allem Liquiditätsengpässe. Diese gilt es, schnell zu überwinden. „Tempo in der Identifikation und Umsetzung geeigneter Maßnahmen ist das Gebot der Stunde“, wie Prof. Dr. Georg Streit, Leiter der Praxisgruppe Restrukturierung bei Heuking Kühn Lüer Wojtek, hervorhebt: „Ist die Krise erst einmal manifest, muss vor allem rasch Geld in die Kasse kommen, um die Handlungsfähigkeit zu erhalten oder auch erst einmal wiederherzustellen.“ Dazu sind durch ein aktives Working Capital-Management Reserven zu mobilisieren, die im Forderungsbestand schlummern können. Weit größere Quellen liegen jedoch oftmals im Anlagevermögen. Durch ein Sale & Lease Back des produktiven Maschinenparks kann einem Unternehmen rasch Liquidität zugeführt werden. Mindestens einer der positiven Nebeneffekte ist die Hebung stiller Reserven, die einen Beitrag leisten kann, eine drohende Überschuldung abzuwenden. Vertragslaufzeiten von üblicherweise vier bis fünf Jahren sorgen für ausreichende Spielräume, um die eigentliche Restrukturierung erfolgreich zu gestalten.

„In den zurückliegenden Jahren standen andere Motivationen für Sale & Lease Back-Lösungen im Vordergrund“, berichtet Thomas Vinnen und verweist vor allem auf Unternehmensübernahmen und Nachfolgelösungen. Nachdem Restrukturierungen traditionell einen wichtigen Ansatz für Asset based-Finanzierungen darstellen, ist auch hier mit einem wachsenden Geschäftsvolumen zu rechnen. „2018 war das bisher erfolgreichste Jahr der Nord Leasing, für 2019 rechnen wir mit einem weiteren Zuwachs des Neugeschäftsvolumens“, unterstreicht Ekkard Froböse-Ostwald, Vertriebsleiter der Nord Leasing. Mit personellen Verstärkungen sowohl im Vertrieb als auch in der Marktfolge sieht der erfahrene Marktexperte den führenden Anbieter bestens gerüstet, die sich abzeichnende Welle im Sinne der Unternehmenskunden umsetzen zu können.

Über Nord Leasing

Die Nord Leasing GmbH ist der führende Anbieter alternativer, bankenunabhängiger Finanzierungslösungen. Das bundesweit tätige Unternehmen bietet mittelständischen Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe Sale & Lease Back- sowie Sale & Rent Back-Lösungen an, die den finanziellen Spielraum von Unternehmen erweitern. Dies erfolgt unabhängig der bestehenden Finanzierungslinien bzw. ergänzt diese. Finanzierungslösungen werden ab einem Volumen von ca. EUR 500.000,00 (Zeitwert der Maschinen) und bis ca. EUR 15 Mio. angeboten, was in der Regel mit Umsatzgrößen der Unternehmen von ca. EUR 10 Mio. bis 300 Mio. korrespondiert.

Nord Leasing wurde bereits zweimal in Folge von Statista und dem Magazin Focus als eines der substantiell am stärksten wachsenden Unternehmen in der Kategorie Finanzierung ausgezeichnet.

www.nordleasing.com

 


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