A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen: Capical GmbH gewinnt M-Invest und KfW als Neu-Investoren

By on Juli 30, 2013

Die positive Entwicklung der Capical GmbH hat die M-Invest und die KfW überzeugt, als neue Investoren bei dem Braunschweiger Medizintechnikunternehmen einzusteigen. c • one, das weltweit erste kapazitive EKG-Gerät, ist bereits fertig entwickelt und zugelassen; mit dem Kapital will das Unternehmen jetzt den Vertrieb aufbauen.

„Die Finanzierungsrunde ermöglicht es uns, das Anfang 2013 zugelassene c • one im nationalen und internationalen Markt zu positionieren und den Vertrieb aufzubauen.“, erklärt Henning Böge, Geschäftsführer und Gründer der Capical GmbH. „International setzen wir hierbei auf Distributoren, in Deutschland nutzen wir das Kapital für ein eigenes Vertriebsteam. Nur so erreichen wir den direkten Kundenkontakt.“
Das Elektrokardiogramm (EKG) hat sich über viele Jahre als Goldstandard in der kardiologischen Diagnostik etabliert. Das neue kapazitive EKG bietet nun sogar zusätzliche diagnostische Informationen durch die Messung von deutlich mehr EKG-Kanälen als bisher üblich und das bei einer schnelleren Messung und gleichbleibend hoher Signalqualität. Alle Elektroden sind in einem kompakten Gerät integriert, weshalb das c • one ohne Patientenkabel auskommt. Da kein leitender Kontakt zum Patienten erforderlich ist, kann das Gerät ohne weitere Verbrauchsmaterialien wie Kontaktspray oder -gel betrieben werden.
Die M-Invest GmbH und die KfW investieren in innovative Start-ups, um den Unternehmen durch Eigenkapitalbeteiligung im Rahmen einer langjährigen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit Wachstum zu ermöglichen. „Wir sind davon überzeugt, dass das c • one sowohl zu einer Verbesserung der kardiologischen Behandlung als auch der klinischen Prozesse beitragen wird“, sagt Bernhard Meder, Geschäftsführer der M-Invest GmbH. Als Mittelständler aus der Elektrotechnik bringt er besonders viel Know-how in der Vermarktung neuer Produkte mit.
Auch Susanne Rübenach, Investmentmanagerin des ERP-Startfonds der KfW, sieht eine positive Perspektive für das Unternehmen. „Die demographische Entwicklung erfordert einfach anwendbare, zeitsparende Medizinprodukte. Der zusätzliche diagnostische Nutzen schafft für die Capical GmbH in diesem wachsenden Markt ein großes Potential.“
Kay Balster, Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds ergänzt:“Wir freuen uns, mit M-Invest und der KfW zwei erfahrene Investoren mit ins Boot geholt zu haben. Das von uns zusammen mit K & S W Invest im Jahr 2011 seedfinanzierte Unternehmen hat nun nach der erfolgreichen Markteinführung in diesem Jahr großes Potenzial, weiter zu wachsen und neue Märkte zu erschließen.“

Über Capical GmbH
Die Capical GmbH wurde 2010 von Dr. Martin Oehler, Henning Böge und Prof. Meinhard Schilling aus dem Institut für Elektrische Messtechnik und Grundlagen der Elektrotechnik der TU Braunschweig ausgegründet. Ziel ist es, die selbstentwickelte kapazitive EKG-Technologie im klinischen Alltag zu etablieren und somit die Vorteile sowohl den Anwendern und Ärzten, aber auch den Patienten zugänglich zu machen.
Als erstes Produkt wurde 2013 das c • one, ein sehr einfach anzuwendendes und schnell messendes Vielkanal-EKG-Gerät, als Medizinprodukt zugelassen. Jegliche Vorbereitung des Patienten entfällt bei diesem Messverfahren und somit ist es nun möglich, eine EKG-Messung mit bis zu 29 Kanälen bei gleichzeitig reduziertem Aufwand durchzuführen.
www.capical.de

Über M-Invest
Vormals MEDER Beteiligungs GmbH, nun umbenannt in M- Invest GmbH, Singen fungiert das Unternehmen als Dachgesellschaft für die unternehmerischen Beteiligungen der Familie Meder. Die Geschäftsführer der M-Invest unterstützen kleinere High-Tech Unternehmen mit großer internationaler Erfahrung in Marketing und Vertrieb, technischem Verständnis und sie sind bereit ihre Talente im Beirat mit einzubringen. Das Ziel liegt hier immer in einem langfristigen Engagement, bei dem es keine von vornherein festgelegten Ausstiegsbedingungen oder –szenarien gibt. Des Weiteren ist die strategische Positionierung der eigenen operativen Einheit (www.meder-commtech.de) im Fokus. Darüber hinaus investiert sie in konservative Werte wie Immobilen, Aktien und Fonds, um einen guten Mix aus Risiko und Sicherheit zu erreichen.
www.m-invest.eu

KfW
Die KfW ist der größte Mittelstandsfinanzier in Deutschland. Sie stellt Unternehmen langfristige Investitionskredite zur Verfügung, ebenso wie Kredite zur Betriebsmittelfinanzierung. Ganz besonders unterstützt sie Unternehmen bei Investitionen in die energetische Sanierung von Gebäuden oder zur Steigerung von Energieeffizienz in der Produktion. Kredite hierfür sind teilweise durch Bundesmittel bezuschusst und dadurch besonders günstig. Die KfW vergibt ihre Kredite grundsätzlich über die Hausbank – und damit der Hausbank die Kreditentscheidung etwas leichter fällt, übernimmt die KfW zum Teil auch ihr Risiko. Darüber hinaus fördert die KfW innovative Projekte mit speziellen Eigenkapital-Programmen. Mit dem ERP-Startfonds beteiligt sie sich an jungen, innovativen und technologieorientierten Unternehmen mit besonderen Wachstumschancen. Dies geschieht immer gemeinsam mit privaten Risikokapitalinvestoren und zu gleichen Bedingungen („pari passu“). Finanziert werden sowohl Forschung und Produktentwicklung als auch die Markteinführung neuer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen. An einer ersten Finanzierungsrunde kann sich der ERP-Startfonds mit bis zu 2,5 Mio. Euro beteiligen. In der Beraterbörse der KfW finden Existenzgründer und Unternehmen kompetente Unternehmensberater. Mehr als 24.000 Fachleute sind dort gelistet.
www.kfw.de

High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die 17 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B. Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 573,5 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 301,5 Mio. EUR Fonds II).
www.high-tech-gruenderfonds.de


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