Adveq entlarvt das Märchen von der Heuschrecke: Private Equity nützt Europa und Venture Capital erneuert die globale Wirtschaft

By on Oktober 30, 2012

Adveq, einer der führenden Private Equity Investmentmanager mit Niederlassungen in Zürich, Frankfurt, New York, Peking, Shanghai und Hongkong präsentiert heute anlässlich der jährlichen Pressekonferenz in Frankfurt am Main zwei Analysen zur Wirkung von Private Equity auf die Wirtschaft. In der einen zeigt das Unternehmen, wie Private Equity der Europäischen Wirtschaft dreifach nützt: auf der Makroebene, auf Ebene der Private-Equity-Portfolio-Unternehmen und auf Ebene der Investoren. In der anderen demonstriert Adveq, welche enorme Bedeutung Private Equity global bei der Erneuerung der Wirtschaft und der Schaffung von Innovation mittels Venture Capital Investitionen zukommt.

Der Nutzen von Private Equity für die Europäische Wirtschaft
Private Equity adressiert Ineffizienzen, die in der europäischen Wirtschaft bestehen, beispielsweise wegen regionaler, horizontaler oder vertikaler Fragmentierung, und hilft, diese zu überwinden. Die Assetklasse fokussiert sich auf Wertschöpfung durch reales Wachstum. Dort wo Unternehmer mit Nachfolgeproblemen konfrontiert sind, können sie sich Private Equity Managern zuwenden, um die Zukunft ihres Geschäfts zu sichern. Angesichts des anstehenden Generationenwechsels in vielen europäischen Familienunternehmen kommt Private Equity diesbezüglich eine besonders wichtige Rolle zu. Eine Umfrage unter Adveqs eigenen Portfolio Managern zeigt zudem, dass Private Equity auch deutlich positive Auswirkungen auf die Beschäftigung hat. Diese Feststellung wurde für die meisten Private Equity Segmente über die letzten zehn Jahre gemacht und sogar auf dem Höhepunkt der Finanzkrise bestätigt. Ferner ist Private Equity ein idealer Katalysator, um eine Kultur der Nachhaltigkeit in Unternehmen zu implementieren und Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen als Teil einer effektiven Investitionsstrategie zu fördern.

Private Equity Fondsmanager ermöglichen es ihren Portfoliounternehmen, sich strukturell und operationell zu verbessern und so noch wettbewerbsfähiger zu werden. Während es für KMU besonders im gegenwärtigen Umfeld oft schwierig ist, von Banken Fremdkapital zu erhalten, kann Private Equity hier mit Eigenkapital einspringen und die Finanzierungslücke schliessen. Hochkarätige Führungskräfte werden im Private Equity Modell auch für kleine und mittlere Unternehmen verfügbar, indem sie und andere Mitarbeiter finanziell am langfristigen Erfolg des Unternehmens partizipieren können. Die Private Equity Industrie hilft somit Unternehmen, ein  überdurchschnittliches Wachstum zu erzielen, ohne dabei Fremdkapital-Leverage als Haupttreiber einzusetzen.

Private Equity ist als Anlageklasse weniger liquide als Börsenbeteiligungen, gleicht dies aber mit einer (historisch verdienten) Illiquiditätsprämie aus und liefert so Investoren, wie z.B. Pensionskassen und Versicherungsunternehmen, eine Überrendite. Private Equity ist weniger volatil als die Aktienmärkte und die längerfristigen Anlagehorizonte entsprechen oft besser den langfristigen Verbindlichkeiten vieler institutioneller Investoren.

Dr. Rainer Ender, Managing Director bei Adveq, sagte: „Wir haben alle immer wieder negative Assoziationen zum Thema Private Equity gehört. Sie stimmen nicht mit der Realität überein, wie wir als Spezialisten sie in der Private Equity Landschaft Europas beobachten. In einer Zeit, wo sich die europäische Wirtschaft grossen Herausforderungen gegenübergestellt sieht, ist es wichtig, die vielen positiven Effekte, die Private Equity auf die europäische Wirtschaft hat, näher zu beleuchten.“

Wie Venture Capital die globale Wirtschaft erneuert
Die globale Unternehmenslandschaft erneuert sich schneller als jemals zuvor. Ausserhalb des Banken- und Ölsektors sind über ein Drittel der 100 nach Marktkapitalisierung weltweit grössten Unternehmen weniger als 40 Jahre alt. Neu gegründete Unternehmen schliessen dank Venture Capital Investitionen immer schneller zu diesen führenden Firmen auf. Während Unternehmen wie General Electric oder Pfizer noch weit mehr als 100 Jahre benötigten, um eine (inflationsbereinigte) Marktkapitalisierung von USD 200 Milliarden zu erreichen, so haben Google, Apple und Microsoft dies in nur wenigen Jahrzehnten geschafft.

Die Finanzierung und Förderung neuer Unternehmen ist zu einer globalen Industrie geworden. Weltweit sind aktuell rund 240 institutionelle Venture Capital Fonds aktiv, die zusammen schätzungsweise EUR 15 bis 20 Milliarden jährlich in neue Unternehmen investieren. Die USA, China und Europa sind die Treiber der Erneuerung der globalen Unternehmenslandschaft, wobei den USA weiterhin eine klare Führungsposition zukommt. Jährlich werden weltweit rund 1‘500 neue, Unternehmen gegründet, die eine institutionelle Venture-Finanzierung erhalten. Adveq schätzt, dass von diesen jährlich rund 100 zu bedeutenden innovativen Unternehmen heranwachsen und zum Zeitpunkt der Veräusserung aus dem Portfolio des Fondsmanagers einen Unternehmenswert von
jeweils über USD 500 Millionen aufweisen.

Adveq erwartet, dass sich die Erneuerung der globalen Wirtschaft durch venturefinanzierte
Neugründungen in Zukunft noch beschleunigen wird. So dürften sich innerhalb der nächsten 20 Jahre die jährlichen Neugründungen, die durch institutionelles Venture Capital finanziert werden, von derzeit 1’500 auf 3’000 Unternehmen verdoppeln. Parallel hierzu dürfte auch die Anzahl sehr erfolgreicher und prominenter venturefinanzierter Unternehmen weiter ansteigen wird. Während bereits heute ein Viertel der gemäss Börsenwert 20 grössten US Unternehmen (ohne Banken und Ölunternehmen) venturefinanziert waren (Apple, Google, Microsoft, Oracle, Amazon), so wird dieser Anteil voraussichtlich weiter steigen.

Dr. Nils Rode, Managing Director bei Adveq, fügt an: „Es herrscht ein globaler Wettbewerb um die Schaffung neuer Unternehmen, welche die Motoren der Wirtschaft von morgen sind. In dieser Beziehung haben die USA derzeit ganz klar die Nase vorne. Länder, denen es nicht gelingt, Venture Capital als Element der wirtschaftlichen Erneuerung fest zu etablieren, riskieren, dauerhaft den Anschluss zu verpassen.“

Über Adveq
Adveq ist ein führender Private Equity Investmentmanager mit Büros in Zürich, Frankfurt, New York, Peking, Shanghai und Hongkong. Das Unternehmen verwaltet derzeit Kundenvermögen von über USD 4,5 Milliarden. Zu Adveqs Kunden gehören internationale institutionelle Investoren wie Pensionskassen, Versicherungsunternehmen, Family Offices und andere Finanzdienstleister mit Sitz in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum und in Nordamerika.

Hier können Sie die aktuelle Broschüre zur heutigen Konferenz im pdf Format herunterladen

http://files.mslgroup.de/access.php?dir=51024d50df31fe8c9922aceb22ea3bb5

Weitere Informationen zu Adveq: www.adveq.com


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