Baker & McKenzie berät Giesecke & Devrient bei Joint Venture mit Bundesdruckerei

By on Mai 22, 2014

Die internationale Anwaltskanzlei Baker & McKenzie hat Giesecke & Devrient bei dem Joint Venture mit der Bundesdruckerei GmbH beraten.
In dem neuen Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen Veridos GmbH bündeln die Partner ihr internationales Geschäft mit Lösungen zur sicheren Identifikation wie beispielsweise Pass- und Ausweissysteme für Regierungen. Sitz des neuen Unternehmens ist Berlin. Ihr Deutschlandgeschäft, das Geschäft im privatwirtschaftlichen Markt sowie den Banknotendruck verantworten Giesecke & Devrient und Bundesdruckerei weiterhin in Eigenregie.

Giesecke & Devrient wird an Veridos einen Anteil von 60 Prozent halten, die Bundesdruckerei hält 40 Prozent der Firmenanteile. Veridos wird neben dem Sitz in Berlin eine Betriebsstätte in München, einen Produktionsstandort in Griechenland und weitere Tochtergesellschaften in Kanada, Mexiko und Brasilien haben und selbstständig auf dem internationalen Markt tätig sein. Die Aufsichtsgremien beider Unternehmen, die Gesellschafter von G&D sowie das Bundesfinanzministerium als Eigner der Bundesdruckerei, haben der Gründung des Joint Ventures zugestimmt. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Freigabe wird Veridos ab Mitte 2014 den Geschäftsbetrieb aufnehmen.

Giesecke & Devrient ist ein international führender Technologiekonzern mit Hauptsitz in München und 58 Tochtergesellschaften, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen in 32 Ländern auf allen Kontinenten. Ende 2013 waren 11.660 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für G&D tätig. Im Geschäftsjahr 2013 erwirtschaftete G&D einen Gesamtumsatz von 1,75 Milliarden. Euro.

Die Corporate/M&A-Teams von Baker & McKenzie beraten regelmäßig strategische Investoren im Rahmen von Transaktionen und Umstrukturierungen. Zuletzt beriet Baker & McKenzie etwa HOCHTIEF bei der Umstrukturierung der HOCHTIEF Solutions AG als auch bei der Ausgliederung der Service Solutions Sparte im vergangenen Jahr, die Schweizer Sulzer AG beim Verkauf der Metco-Division an OC Oerlikon, Knorr-Bremse Systeme GmbH simultan beim Kauf von zwei Unternehmen aus dem Schienenverkehr-Zulieferbereich, MAHLE bei der Übernahme von Behr, TVH beim Erwerb von mateco oder die Karl-Schlecht-Stiftung bei der Veräußerung von Putzmeister.

Rechtliche Berater Giesecke & Devrient:
Baker & McKenzie
Federführung: Corporate/M&A: Dr. Jon Marcus Meese (Partner, München)
Weitere beteiligte Anwälte: Corporate/M&A: Dr. Eva-Maria Worm (Associate, München), Dr. Tino Marz (Associate, München), Stefanie Tuma (Associate, München) – Arbeitsrecht: Dr. Steffen Scheuer (Partner, München), Katja Giese (Associate München) – Vergaberecht: Dr. Marc Gabriel (Partner, Berlin), Dr. Verena Bärenbrinker (Associate, Berlin) – Steuerrecht: Dr. Nobert Mückl (Partner, München)

Giesecke & Devrient (Inhouse): Dr. Reinhard Warmke, Group Vice President, Head of Corporate Legal Services, Corporate Legal Services – Alexandra Baumgartner LL.M. (Univ. Georgia), Senior Legal Counsel – Dr. Jutta Häusler, Director – Head of Employment Law/Industrial Relations, Corporate Human Resources – Dr. Stefanie Kainz, Senior Legal Counsel, Corporate Human Resources


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