Deutsche Beteiligungs AG schließt Fundraising ab – 700 Millionen Euro Investitionszusagen für Mittelstands-Buy-outs

By on August 3, 2012

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) hat das Fundraising für ihren neuen Private-Equity-Fonds abgeschlossen. Mehr als 30 Investoren haben dafür Kapitalzusagen über 567 Millionen Euro gegeben. Hinzu kommt das Co-Investment der Deut-schen Beteiligungs AG von 133 Millionen Euro, so dass mit dem neuen DBAG Fund VI für Investitionen in Management-Buy-outs mittelständischer Unternehmen im deutschsprachigen Raum 700 Millionen Euro zur Verfügung stehen.
Mit dem neuen Fonds steigt das von der DBAG betreute Vermögen auf deutlich mehr als eine Milliarde Euro. Aktuell investiert die DBAG mit dem DBAG Fund V in Management-Buy-outs. Der Fonds hat ein Volumen von 539 Millionen Euro, davon entfallen 20 Prozent auf die DBAG. Die Mittel des Fonds sind zu rund 80 Prozent abgerufen. Mit Beginn der Investitionsperiode des DBAG Fund VI (voraussichtlich 2013) werden die Einnahmen der DBAG aus der Verwaltung und Beratung von Private-Equity-Fonds von derzeit rund 11,5 Millionen Euro jährlich weiter steigen und damit einen größeren Teil der laufenden Kosten des Geschäftsbetriebs decken.

Das Ergebnis des Fundraisings übertrifft die Erwartungen der DBAG, die sich ein Ziel von 650 Millionen Euro und eine Obergrenze von 700 Millionen Euro (jeweils einschließlich des DBAG-Anteils von bis zu 20 Prozent) gesetzt hatte. „Wir konnten längst nicht alle Zeichnungswünsche der Investoren berücksichtigen“, sagte Wilken von Hodenberg, Sprecher des Vorstands der Deutschen Beteiligungs AG, und fügte hinzu: „Das Fundraising vier Monate nach dessen Beginn abschließen zu können, ist angesichts des aktuellen Umfelds für das Einwerben von Investitionszusagen ein außergewöhnlicher Erfolg.“

Torsten Grede, Mitglied im Vorstand der Deutschen Beteiligungs AG und designierter Nachfolger von Hodenbergs als Vorstandssprecher der DBAG, nannte drei Gründe für den Erfolg: „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren eine breite, verlässliche und immer internationalere Investorenbasis aufgebaut, die von unserem Investitionserfolg über die Laufzeit mehrerer Buy-out-Fonds hinweg sehr gut profitiert hat und entsprechend zufrieden ist. Unsere starke Fokussierung auf führende Industrieunternehmen und unser konservativer Ansatz in der Finanzierung unserer Portfoliounter-nehmen haben uns unter Investoren gerade jetzt zu einem bevorzugten Partner in Deutschland gemacht.“

Mit dem neuen Fonds verbreitert und internationalisiert die Deutsche Betei-ligungs AG ihre Investorenbasis weiter. So kommen inzwischen knapp 14 Prozent der Kapitalzusagen (Basis: 567 Millionen Euro, ohne den Anteil der DBAG) aus Asien. Für den DBAG Fund IV, der 2003 geschlossen worden war, waren es lediglich vier Prozent. US-amerikanische Investoren sind mit rund 25 Prozent vertreten (2003: sechs Prozent). Aus Deutschland werden knapp 19 Prozent der Mittel des DBAG Fund VI kommen (2003: 54 Prozent). Dieser Anteil ist angesichts des stark gestiegenen Fondsvolu-mens zurückgegangen, in absoluten Zahlen sind deutsche Investoren unverändert mit deutlich mehr als 100 Millionen Euro engagiert.

Mit dem DBAG Fund VI will die DBAG ihre sehr erfolgreiche Investitions-strategie fortsetzen, mit der sie auf Beteiligungen an marktführenden Industrieunternehmen zielt. Die DBAG favorisiert dabei bestimmte Sektoren, zum Beispiel den Maschinen- und Anlagenbau und die Automobilzulieferindustrie, sowie Industriedienstleister, die in diesen Sektoren tätig sind.

Die börsennotierte Deutsche Beteiligungs AG zählt zu den führenden Private-Equity-Gesellschaften und ist mit nahezu fünf Jahrzehnten Erfahrung das älteste Unternehmen der Branche in Deutschland. Die DBAG konzentriert sich auf marktführende mittelständische Unternehmen in Deutschland und europäischen Nachbarländern. Sie investiert aus der eigenen Bilanz und Mittel aus Parallelfonds. Sie hat rund 900 Millionen Euro unter Management.

Campbell Lutyens & Co. Ltd hat den DBAG Fund VI als globaler Platzierungsagent in den vergangenen Monaten begleitet. P+P Pöllath +Partners sowie Carey Olsen LLP waren im Zusammenhang mit dem Fundraising rechtsberatend für den DBAG Fund VI tätig.

www.deutsche-beteiligung.de


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