Deutsche Mittelstandsfinanz berät Veräußerung der italienischen Laica-Gruppe an die börsennotierte britische Strix Group

Die auf Unternehmensverkäufe und Nachfolgeregelungen im Mittelstand spezialisierte Deutsche Mittelstandsfinanz aus Frankfurt hat Laica S.p.A. aus Vicenza (Italien) im Rahmen eines strukturierten internationalen Verkaufsprozesses exklusiv beraten. Im Zuge dieses Verkaufsprozesses erfolgte die Veräußerung der Laica S.p.A., einschließlich ihrer Tochtergesellschaften in Taiwan, Spanien und einer 45 % Beteiligung an einem Joint Venture in China an die an der London Stock Exchange notierte Strix Group Plc. mit Sitz in Douglas, Isle of Man.

Laica, ein stark wachsendes italienisches Familienunternehmen in zweiter Generation, das 1974 gegründet wurde, ist international führend im Bereich Wasserfiltersysteme und Haushaltskleingeräte für Wohlbefinden und Gesundheit. Der Erfolg des Unternehmens beruht auf seinem Streben nach hoher Qualität, Sicherheit und hochwertigem Produktdesign mit dem Ziel, das Wohlbefinden der Verbraucher zu verbessern. Laica erzielt einen Umsatz von mehr als 20 Mio. EUR mit einer EBITDA-Marge von rund 15 %. Das Geschäftsmodell ist auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten wenig schwankungsanfällig. Entsprechend ist das Unternehmen auch während der Coronavirus-Pandemie stark gewachsen.

Laica ist Marktführer in Italien und expandierte in den letzten zehn Jahren in Europa und Asien. Derzeit umfasst die Produktpalette von Laica zwei Hauptbereiche:

  • Wasseraufbereitung: Tischwasserfilter, (Ersatz-)Wasserfilter, Wasserspender, Flaschenfilter, Filter für Kaffeemaschinen und
  • Gesundheits- und Haushaltsgeräte: Gesundheitspflege-, Vakuumier- und Küchengeräte

Auf dem stark wachsenden chinesischen Markt hält Laica einen Anteil von 45 % an einem Joint Venture mit Guangdong Xinbao Electrical Appliances Holdings Co. Xinbao ist mit einem Umsatz von ca. 1,3 Mrd. USD und einer Marktkapitalisierung von 4,8 Mrd. USD einer der größten Hersteller von Haushaltskleingeräten in China.

Strix Group Plc. wurde im Zuge des durchgeführten strukturierten Verkaufsprozesses als Erwerber identifiziert. Strix ist ein weltweiter Marktführer in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Sicherheitsbauteilen für Wasserkocher. Weitere produzierte Komponenten und Geräte umfassen die Bereiche Wassererhitzung und Temperaturregelung, Dampftechnologie und Wasserfiltration.

Mit dem Erwerb von Laica, der über eine neu gegründete Tochtergesellschaft in Italien erfolgt und der noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der italienischen Regierung steht, verstärkt sich Strix deutlich in seinem strategischen Wachstumssegment Wasserfilter. Strix Group Plc. verfügt an der London Stock Exchange über eine Marktkapitalisierung von mehr als einer halben Mrd. EUR.

Mit dem internationalen Vertriebsnetzwerk von Strix kann die weltweite Expansion von Laica und damit Laica‘s Wachstum noch weiter beschleunigt werden. Zugleich wird durch die Transaktion frühzeitig die Unternehmensnachfolge des italienischen Familienunternehmens geregelt. Dabei werden der Standort Vicenza und die dortigen Arbeitsplätze langfristig gesichert. Die beiden Geschäftsführer Maurizio und Annamaria Moretto bleiben für eine längere Übergangszeit weiterhin in führender Funktion für Laica tätig.

Die vereinbarte Transaktionsstruktur beinhaltet neben einem Barkaufpreis auch Komponenten, mit denen die bisherigen Gesellschafter weiterhin am gemeinsam mit dem Käufer erzielten Wachstum von Laica partizipieren sowie eine Aktienkomponente, die es den Verkäufern ermöglicht, an den auf Gruppenebene realisierten Synergien zwischen Strix und Laica teilzuhaben. Zugleich wurde durch diese Struktur sichergestellt, dass die Transaktion trotz der Corona-Krise zu wettbewerbsfähigen Konditionen umgesetzt werden konnte.

„Ein Unternehmensverkauf ist viel aufwändiger als man zunächst glaubt, insbesondere wenn der Erwerber börsennotiert ist und aus dem Ausland kommt. Wir waren froh mit der Deutschen Mittelstandsfinanz den richtigen Berater an unserer Seite gehabt zu haben, der uns erfolgreich durch den Verkaufsprozess geleitet hat und interkulturelle Unterschiede zwischen Käufer und Verkäufer mit dem notwendigen Feingefühl behandelt hat. Ohne die Begleitung der Deutschen Mittelstandsfinanz wäre es nicht zu dem gewünschten Transaktionsabschluss gekommen“, erläutern Maurizio und Annamaria Moretto.

„Wir freuen uns, dass wir für Laica den richtigen strategischen Partner für die Zukunft gefunden haben und den Prozess von der Positionierung von Laica, über die strukturierte internationale Marktansprache, bis hin zum Vertragsabschluss erfolgreich begleitet haben“, ergänzen die beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Deutschen Mittelstandsfinanz, Dr. Patrick Schmidl und Michael Dirkes.

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Über die Deutsche Mittelstandsfinanz GmbH:

Die Deutsche Mittelstandsfinanz ist ein führendes Beratungsunternehmen für mittelständische Unternehmen mit Sitz in Frankfurt. Zu den Schwerpunkten der Deutschen Mittelstandsfinanz gehört die Beratung bei Unternehmenskäufen und -verkäufen („M&A-Beratung“) sowie die Beratung bei der Unternehmensnachfolge.

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  • Dr. Patrick Schmidl, geschäftsführender Gesellschafter
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