Deutscher Stahlkonzern und ein Unternehmen der deutschen Gaswirtschaft investieren in industrielle Anomalieerkennung für störungsfreie Produktion 4.0

By on März 31, 2018
  • SHS Ventures und VNG Innovation GmbH unterstützen als neue Partner das Leipziger Technologieunternehmen Rhebo und investieren gemeinsam mit eCAPITAL AG und dem Technologiegründerfonds Sachsen einen Millionenbetrag
  • Beteiligung ermöglicht technische Weiterentwicklung und Marktdurchdringung der industriellen Anomalieerkennung zur Absicherung industrieller Netzwerke gegen technische Fehlerzustände und Cyberangriffe
  • Kristin Preßler verstärkt als COO die Geschäftsführung von Rhebo

Rhebo unterstützt Automatisierungsunternehmen und Kritische Infrastrukturen bei der Sicherstellung von Prozesskontinuität und Cybersicherheit in ihren industriellen Steuerungsnetzen (Industrial Control Systems, »ICS«) und ihrer Netzleittechnik.

Das 2014 gegründete Leipziger Technologieunternehmen erhält in seiner zweiten Finanzierungsrunde einen siebenstelligen Betrag von den bestehenden Investoren eCAPITAL AG und Technologiegründerfonds Sachsen sowie den neuen Investoren SHS Ventures und VNG Innovation GmbH. 2016 hatten eCAPITAL und der Technologiegründerfonds Sachsen bereits das innovative Geschäftsmodell und Portfolio von Rhebo mit einer Investition in Höhe von 2,5 Millionen Euro bestätigt.

»Die Beteiligung an Rhebo passt in unser Konzept der Weiterentwicklung als technologisch führendes Unternehmen. Digitalisierung und Industrie 4.0 haben in der saarländischen Stahlindustrie längst Einzug gehalten und sind nicht mehr wegzudenken. Dabei spielt das Thema Cybersecurity zunehmend eine wichtige Rolle. Das gilt für die digitale Transformation in unseren Unternehmen ebenso, wie für die gesamte Industrie«, begründet Dr. Michael Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der SHS – Stahl-Holding-Saar GmbH & Co.KGaA, das Engagement.

»Wir freuen uns, mit Rhebo an einem weiteren innovativen Leipziger Start-up beteiligt zu sein, dass die Zeichen der Zeit erkannt hat«, ergänzt Andreas Franke, Geschäftsführer der VNG Innovation GmbH. »Die Bedrohung der Informations- und Kommunikationstechnologie-Systeme von digitalen Infrastrukturen, wie bspw. in der Energieversorgung oder in der Industrie nehmen zu. Angriffe gefährden nicht nur die Versorgungssicherheit der Allgemeinheit, sondern ebenso effiziente Produktionsprozesse. Auch in der Gaswirtschaft müssen Gasförderanlagen, Gasspeicher, Fernleitungsnetze sowie die Gasverteilernetze vor Angriffen sicher sein. Als deutsches Technologieunternehmen tritt Rhebo an, digitale Netzwerke vor Cyberattacken verlässlich zu schützen. Wir sehen hier bei Rhebo viel Potenzial, die Informations- und Kommunikationstechnologien u. a. von Stadtwerken, Netzbetreibern und Industriekunden sicherer zu machen«, erklärt Franke weiter.

Rhebo hat in den letzten Jahren an verschiedenen Kundenprojekten in den Branchen Automatisierung, Automotive und Kritische Infrastrukturen die Wirksamkeit ihre industriellen Anomalieerkennung zur Sicherstellung der Kontinuität und Cybersicherheit von Steuerungsnetzen und Fernwirksystemen unter Beweis gestellt. Im letzten Jahr nannte das renommierte New Yorker Analystenhaus Gartner Inc. deshalb das Unternehmen als Top-Anbieter in seinem weltweiten »Marktführer für betriebstechnische Sicherheit 2017«.

Starke Partner in einem heiß umkämpften Markt

»Mit der VNG Innovation GmbH und SHS Ventures konnten wir zwei starke strategische Partner hinzu gewinnen, die unsere Kernmärkte der Kritischen Infrastrukturen und Automatisierungsindustrie bestens kennen«, erläutert Klaus Mochalski, CEO von Rhebo, die Entscheidung für die Investitionspartner. »Damit können wir das gesunde Wachstum von Rhebo der letzten Jahre steigern und unsere Technologie entsprechend der zunehmenden Anforderungen an industrielle Steuerungsnetze weiterentwickeln. Der Bedarf an neu gedachten Lösungen zum lückenlosen Monitoring von Steuerungsnetzen auf technische Fehlerzustände und verdeckte Cyberangriffe ist klar gestiegen, nicht zuletzt durch das IT-Sicherheitsgesetz und die zunehmende Vernetzung von Produktionsanlagen. Das beweist auch die Fortführung der Investition durch unsere Erstinvestoren eCAPITAL AG und Technologiegründerfonds Sachsen, die bereits seit 2016 Beteiligungen an Rhebo halten.«

Verstärkung der Geschäftsführung von Rhebo

Im Zuge der Marktdurchdringung von Rhebo hat die Geschäftsführung Anfang des Jahres Kristin Preßler zur weiteren Geschäftsführerin berufen. Damit reagieren die Gesellschafter auf das schnelle Wachstum von Rhebo und den weiteren Ausbau der Unternehmensaktivitäten. Kristin Preßler hat im Unternehmen die Bereiche Marketing und Kommunikation aufgebaut und übernimmt nun als COO neben Klaus Mochalski die Verantwortung für die operative Umsetzung der Strategie von Rhebo. Sie hat über zehn Jahre Erfahrung im strategischen Aufbau von Kommunikation und Marketing in IT-Unternehmen. Kristin Preßler studierte Kommunikationswissenschaften in Leipzig und Frankreich und ist ausgebildete Verlagskauffrau.

(Quelle)


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