DLA Piper berät beim Verkauf von FLABEG an CORDET

DLA Piper hat den Insolvenzverwalter des Automobilzulieferers FLABEG, Rechtsanwalt Volker Böhm von Schultze & Braun, beim Verkauf der Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Deutschland und internationalen Standorten (Frankreich, Ungarn, China, Brasilien, USA) an einen internationalen Investor beraten. Der Investor will den Geschäftsbetrieb von FLABEG in vollem Umfang fortführen. Der Vollzug des Kaufvertrages ist für Oktober 2020 geplant. Die Gläubiger haben dem Verkauf bereits zugestimmt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Erwerber ist die u.a. auf Industrieunternehmen spezialisierte Investment-Gesellschaft CORDET mit Sitz in London, Luxemburg und Stockholm. CORDET übernimmt auch alle internationalen FLABEG-Standorte. CORDET hat sich europaweit auf Investitionen in mittelständische Unternehmen spezialisiert, die sich in Nischenmärkten bewegen und dort häufig zu den Marktführern gehören.

FLABEG zählt weltweit zu den Markt- und Technologieführern für Außen- und Innenspiegelgläser, Display-Covergläser, Head up Display-Komponenten und Instrumentenglas. Das Unternehmen erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von mehr als 85 Millionen Euro und beschäftigt zurzeit insgesamt rund 1.100 Mitarbeiter weltweit. Die beiden deutschen FLABEG-Gesellschaften „FLABEG Automotive Holding GmbH“ (Nürnberg) und „FLABEG Deutschland GmbH“ (Furth am Wald) hatten Mitte Mai 2020 Insolvenzantrag gestellt. Insolvenzverwalter Volker Böhm gelang es, gemeinsam mit der Geschäftsführung den Geschäftsbetrieb von FLABEG zu stabilisieren und wichtige Sanierungsmaßnahmen umzusetzen. Der Geschäftsbetrieb wurde während des gesamten Insolvenzverfahrens in vollem Umfang fortgeführt. Das gilt auch für die ausländischen FLABEG-Gesellschaften, die keinen Insolvenzantrag stellen mussten.

Das DLA Piper Team unter der Federführung von Partner Dr. Dietmar Schulz bestand weiterhin aus den Senior Associates Katharina Alessandra Plass (beide Restrukturierung) und Hanna Lütkens (Corporate/M&A). Zudem waren die Partner Pascal R. Kremp (Arbeitsrecht, alle München) und Dr. Konrad Rohde (Steuerrecht, Frankfurt) in die Beratung eingebunden.

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Über DLA Piper

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