FGvW berät Wuppermann-Gruppe bei Beteiligung an Wasserkraftwerk-Start-up Aquakin

By on Juli 25, 2016

Die Wuppermann-Gruppe mit Sitz in Leverkusen hat sich an der Aquakin GmbH beteiligt, einem innovativen Anbieter von Kleinwasserkraftwerken zur Energiegewinnung. Das im Bereich der Stahlverarbeitung tätige Familienunternehmen Wuppermann investiert damit erneut im Wachstumsmarkt Erneuerbare Energien mit dem strategischen Ziel, sich als Systemlieferant zu positionieren.

Die Wuppermann-Gruppe wurde im Rahmen der Transaktion von einem M&A-Team des Freiburger Büros von Friedrich Graf von Westphalen & Partner unter Federführung von Partnerin Dr. Barbara Mayer rechtlich beraten. FGvW führte die Due Diligence durch und beriet bei der Gestaltung der Beteiligungs- und Gesellschaftervereinbarung.

Das Start-up-Unternehmen Aquakin mit Sitz in Fürth hat Kleinwasserkraftwerke für den dezentralen und mobilen Einsatz entwickelt. Sie können auch in bisher für die Energiegewinnung unzugänglichen Gebieten genutzt werden, insbesondere bei Niedrigwasser, geringen Fallhöhen und langsamem Fließgewässer. Die Wasserkraft wird damit auch für Entwicklungs- und Schwellenländer sowie für Kommunen interessant. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Anlagen bei Kunden installiert werden. Die Produktion wird bei der Wuppermann Systemtechnik am Standort Herbolzheim errichtet.

Die Wuppermann-Gruppe aus Leverkusen ist ein mittelständisches Familienunternehmen, das seit über 140 Jahren in der Stahlverarbeitung tätig ist. Zum Produktportfolio zählen oberflächenveredelte Flachprodukte, Rohre, Rohrkomponenten und Blechteile aus Stahl, Edelstahl und Aluminium u.a. für Elektronikprodukte, den Laden- und Maschinenbau, die Medizintechnik, die Verpackungs-, Fahrzeug-, Bau- und Solarindustrie sowie für die Wasser- und Abwassertechnik. Die Wuppermann-Gruppe beschäftigt mehr als 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Europa und erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von etwa 547 Millionen Euro. Für Wuppermann ist die Beteiligung an Aquakin ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie „Horizons 2020“ mit dem Ziel, Partnerschaften auf Wachstumsmärkten einzugehen und sich als Systemlieferant in solchen Märkten zu positionieren.

Friedrich Graf von Westphalen & Partner berät die Wuppermann-Gruppe seit einigen Jahren bei Transaktionen in Deutschland, u.a. beim Erwerb der KLB Blech in Form GmbH, sowie bei Projekten im Ausland, u.a. bei Gründung eines Joint-Ventures mit der österreichischen Welser-Gruppe.

Berater Wuppermann-Gruppe

Dr. Barbara Mayer, Partnerin (Federführung, Gesellschaftsrecht)
Dr. Morton Douglas, Partner (IP)
Stephanie Krüger, Senior Associate (Arbeitsrecht)
Jan Barth, Associate (Gesellschaftsrecht)

Friedrich Graf von Westphalen & Partner ist eine der führenden unabhängigen deutschen Wirtschaftskanzleien. Die rund 80 Rechtsanwälte der Kanzlei beraten Unternehmen weltweit von den Standorten Köln, Freiburg, Frankfurt/Main, Alicante und Brüssel aus sowie mit Kooperationsbüros in Shanghai, São Paulo und Istanbul. Insgesamt zählt die Kanzlei rund 200 Mitarbeiter. Mehr Informationen finden Sie im Internet unter www.fgvw.de.


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