Finanzinvestor Orlando zeigt Interesse an Kauf von Oetinger

By on November 7, 2013

Das im Insolvenzverfahren befindliche Aluminiumschmelzwerk Oetinger steht kurz vor dem Verkauf. Laut einer Meldung des Metal Bulletin ist der Private Equity-Investor Orlando, neben weiteren Interessenten, in Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter, die beiden Werke in Weissenhorn und Neu-Ulm zu übernehmen.

Das Aluminiumschmelzwerk Oetinger GmbH Weißenhorn mit seinen vier Tochterunternehmen hatte im Juni 2013 Insolvenzantrag gestellt. Die mehr als 300 Beschäftigten der beiden Aluminium-Schmelzwerke Oetinger in Weißenhorn und in Neu-Ulm konnten jedoch weiter beschäftigt werden. Als das vorläufige Insolvenzverfahren am 1. September in ein ordentliches Insolvenzverfahren überging, wurden nur die beiden Werken in Berlin und in Hannover geschlossen. Der Grund für diese unterschiedlichen Zukunftsperspektiven lagen in der Aufbereitung des Aluminiums. In Neu-Ulm und Weißenhorn wird in erster Linie Flüssig-Aluminium für die Automobilindustrie hergestellt und bei den Abnehmern in flüssigem Zustand angeliefert. Dieses Flüssig-Alu werde nach wie vor extrem nachgefragt. In Berlin und Hannover werde dagegen in erster Linie Block-Alu gepresst.


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