Gleiss Lutz begleitet Robert Bosch beim Carve-out und Verkauf von Bosch Packaging Technology an CVC Capital Partners

Gleiss Lutz hat die Robert Bosch GmbH im Zusammenhang mit dem weltweiten Carve-out und Verkauf ihrer Verpackungssparte im Rahmen eines Bieterverfahrens beraten. Erwerber ist eine neu gegründete Gesellschaft, die von CVC Capital Partners (CVC) verwaltet wird. Über den Kaufpreis sowie die weiteren Einzelheiten des Kaufvertrages wurde Stillschweigen vereinbart. Der Vollzug des Verkaufs steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden und weiterer Genehmigungen.

Der Abschluss der Transaktion wird zum Jahreswechsel erwartet.

Der Geschäftsbereich Packaging Technology der Robert Bosch GmbH mit Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart ist einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik mit rund 30 Tochtergesellschaften und einigen Joint Ventures. An mehr als 30 Standorten mit knapp 6.100 Mitarbeitern in über 15 Ländern werden Gesamtlösungen für die Pharma-, Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie entwickelt und gefertigt. Im Jahr 2018 betrug der Umsatz des verkauften Geschäftsbereichs rund 1,3 Milliarden Euro.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 410.000 Mitarbeitern. Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 78,5 Milliarden Euro. CVC, mit Sitz in Luxemburg, gehört zu den zehn größten Private-Equity-Unternehmen weltweit mit 24 Niederlassungen in Europa, Asien und den USA und verwaltet momentan mehr als 75 Milliarden US-Dollar.

Gleiss Lutz hat bei der Transaktion umfassend beraten und als Lead Counsel ein internationales Beraterteam in zahlreichen Jurisdiktionen koordiniert, darunter u.a. USA, Brasilien, China, Japan, Singapur, Thailand, Ägypten, Ungarn, Frankreich, Österreich, Schweiz, Niederlande, Großbritannien, Südafrika, Indien, Mexiko, Dänemark.

Aus der Rechtsabteilung der Bosch-Gruppe waren Dr. Ulrich Zeller, Rainer Bischof und Kathrin Rettner hauptverantwortlich tätig.

Folgendes Gleiss Lutz-Team unter der Federführung von Dr. Jochen Tyrolt (Partner, Stuttgart) und Dr. Ralf Morshäuser (Partner, München, beide Corporate/M&A) hat Robert Bosch im Rahmen der Transaktion beraten: Johannes Schrägle (Counsel), Oliver Wolf (beide Stuttgart), Florian Schorn, Dr. Tobias Falkner (Counsel), Christopher Köth, Lucie von Haller, Dr. Markus Braun (alle München, alle Corporate/M&A), Dr. Alexander Molle (Partner, Berlin), Dr. Herwig Lux (Counsel), Dr. Christopher Noll (beide Stuttgart), Dr. Matthias Schilde (Berlin, alle IP/IT), Dr. Achim Dannecker (Partner, Stuttgart), Dr. Stefan Mayer (Partner), Dr. Ocka Stumm (beide Frankfurt), Dr. Hannah Datzer (Stuttgart, alle Steuerrecht), Dr. Matthias Karl (Partner), Rhued Gaiser, Dr. Johannes Hertfelder, Dr. Philipp Pichler (Counsel, alle Kartellrecht, Stuttgart), Dr. Steffen Krieger (Partner, Arbeitsrecht), Dr. Jacob von Andreae (Partner), Aylin Hoffs (beide Öffentliches Recht, alle Düsseldorf), Dr. Christian Hamann (Partner, Datenschutzrecht, Berlin), Frank Schlobach (Partner, Finance, Frankfurt).

Die Beratung von Unternehmen bei komplexen, grenzüberschreitenden Verkaufsverfahren ist eine Kernkompetenz von Gleiss Lutz. Im vergangenen Jahr beriet die Kanzlei den Gesellschafter der ZKW-Gruppe beim Verkauf an die südkoreanischen Unternehmen LG Corporation und LG Electronics für 1,1 Milliarden Euro. Außerdem begleitete Gleiss Lutz in letzter Zeit unter anderem QSC AG beim Carve-out und Verkauf ihrer Telekommunikationstochtergesellschaft Plusnet an EnBW, Henkel beim Carve-out und Verkauf des westeuropäischen Bauchemiegeschäfts für professionelle Anwender an BASF sowie Syngenta bei verschiedenen Carve-out-Transaktionen und Veräußerungen von global aufgestellten Geschäftsbereichen.

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