High-Tech Gründerfonds und Bayern Kapital führen Finanzierung der Photonics Healthcare an

By on Oktober 16, 2013

Photonics Healthcare, ein privates Unternehmen für medizintechnische Produkte, gab heute den Abschluss der ersten Venture Capital Finanzierungsrunde durch den High-Tech Gründerfonds und Bayern Kapital bekannt. Photonics Healthcare kommerzialisiert die nicht-invasive Messung des zellulären Sauerstoffverbrauchs am Patientenbett. Die Mittel dieser Runde werden für die Weiterentwicklung und Tests des nicht-invasiven Patientenmonitors verwendet, welches Ärzten ermöglicht den Sauerstoffgehalt innerhalb der Zellen der Patienten zu überwachen und ihre Behandlung dementsprechend anzupassen.

Braucht ein Patient eine Bluttransfusion, oder nicht? Die Antwort zu dieser Frage beruht noch immer auf Annahmen: die Situation innerhalb der Zellen eines Patienten ist unbekannt. Ärzte betreiben die Sauerstoffversorgung des Gewebes, ohne zu wissen über wie viel Sauerstoff die Zellen verfügen und wie schnell dieser Sauerstoff verbraucht wird. Photonics Healthcares COMET Patientenmonitor für zellulären Sauerstoff macht diese Informationen verfügbar. Die optische Messung von Sauerstoff in den Mitochondrien innerhalb der Zellen des Patienten wird durch die patentgeschützten Erfindungen des Anästhesisten und Intensivmediziners Dr. Bert Mik an dem Academic Medical Center in Amsterdam und dem Erasmus Medical Center in Rotterdam ermöglicht. „Seit Jahren“, so Dr. Mik, „habe ich auf das Ziel hingearbeitet, meinen Kollegen ein Gerät zur Verfügung zustellen, mit dem die Messung von zellulärem Sauerstoff möglich ist. Der COMET Monitor wird es uns endlich ermöglichen zu verstehen was in den Gewebezellen unserer Patienten passiert.”

„Die Unterstützung und Bestätigung durch unsere starken und international angesehenen Investoren werden für die weitere Entwicklung von Photonics Healthcare sehr hilfreich sein.”, so Michael Münker, Geschäftsführer und Mitbegründer des Unternehmens. “Gemeinsam freuen wir uns darauf, Ärzten essentielle Informationen für die Anpassung ihrer Behandlungen an die individuellen Bedürfnisse jedes Patienten zur Verfügung stellen zu können. Mit Informationen über zellulärem Sauerstoff können Ärzte ihre Behandlung auf das richten, was wirklich relevant ist.“

„Nach Pulsoximetrie ist der neue Ansatz von COMET die nächste Generation für Patientenmonitore und Transfusionsmanagement. Die bisherigen Studien sind sehr viel versprechend.“ so Ron Winkler, Investmentmanager beim High-Tech Gründerfonds.

“Zum ersten Mal, ist es nun durch die COMET-Technologie möglich eine nicht-invasive, quantitative Messung von Sauerstoff innerhalb der Zelle, durchzuführen. Diese revolutionäre Innovation hat das Potenzial den Markt der Intensivversorgung zu verändern.“, so Andreas Huber, Senior-Investmentmanager bei Bayern Kapital.

Über Photonics Healthcare
Photonics Healthcare kommerzialisiert die erste Messung von Vitalparametern innerhalb der Zellen des Patienten. Es entwickelt und testet einen klinischen Monitor für zellulären Sauerstoff, basierend auf exklusive Lizenzen des geistigen Eigentums, von sowohl dem Academic Medical Center Amsterdam, als auch dem Erasmus Medical Center Rotterdam. Mit Letzterem wurde bereits in dem Eurostars Projekt InnoLas Laser GmbH zusammen gearbeitet.
www.photonicshealthcare.com

Über Bayern Kapital
Bayern Kapital GmbH wurde 1995 auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung im Rahmen der “Offensive Zukunft Bayern” errichtet, um insbesondere junge innovative bayerische Unternehmen mit Beteiligungskapital auszustatten. Bisher hat Bayern Kapital rund 188 Millionen Euro in 221 innovative High-Tech-Unternehmen investiert.
Bayern Kapital verwaltet derzeit ein Gesamtfondsvolumen von rund 200 Millionen Euro.
www.bayernkapital.de

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die 17 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B. Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 573,5 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 301,5 Mio. EUR Fonds II).
www.high-tech-gruenderfonds.de


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