JeNaCell erhält Seedfinanzierung vom High-Tech Gründerfonds und der STIFT

By on Oktober 12, 2012

Der High-Tech Gründerfonds und die STIFT investieren gemeinsam 700.000 Euro in die JeNaCell GmbH. Das Kapital wird genutzt, um eine automatisierte Produktion zur Herstellung eines hochleistungsfähigen High-Tech-Biomaterials aufzubauen.

Die Geschäftsidee der JeNaCell GmbH, einer Ausgründung aus der Friedrich-Schiller-Universität Jena, beruht auf einem neuen und patentierten Verfahren zur kontinuierlichen Gewinnung eines hochleistungsfähigen Biomaterials mit natürlichen Nanostrukturen, mit dem innovative Medizin- und Kosmetikprodukte hergestellt werden können. Durch seine außergewöhnlichen Materialeigenschaften eignet sich das Biomaterial nicht nur hervorragend zur Behandlung von schwer heilenden Wunden, sondern ermöglicht auch für Wellness-Produkte und im technischen Bereich vielversprechende Anwendungsmöglichkeiten.

Dem Team um Frau Dr. Heßler und Frau Dr. Kralisch ist es gelungen, ein effizientes Produktionsverfahren zu entwickeln, mit dem das faszinierende Biomaterial n großen Mengen, hoher Qualität und kostengünstig am Markt angeboten werden kann. Das Seedkapital soll zur Optimierung der Produkte sowie zum Aufbau einer automatisierten Produktionsanlage genutzt werden. Darüber hinaus dient die Seedfinanzierung auch vorbereitenden Maßnahmen zur Markteinführung des High-Tech-Biomaterials.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem High-Tech Gründerfonds und der STIFT die finanzielle Unterstützung erhalten haben, um unsere Entwicklungsarbeiten in den industriellen Maßstab überführen zu können“ sagte Dr. Nadine Hessler, Geschäftsführerin der JeNaCell GmbH.

„Die Entwicklungen der JeNaCell nicht nur im Bereich der modifizierbaren Biomaterialien, sondern auch hinsichtlich innovativer Produktionsverfahren, machen JeNaCell für etablierte Anbieter am Markt zu einem attraktiven Partner, speziell im Bereich des aktiven Wundmanagements.“, so Dr. Martin Pfister, Investmentmanager des High-Tech Gründerfonds.

„Wir freuen uns, mit der Cofinanzierung der JeNaCell GmbH ein besonders innovatives und erfolgversprechendes Gründungsprojekt zu unterstützen, das international attraktive Marktsegmente mit leistungsfähiger Produktionstechnologie adressiert. Die JeNaCell GmbH zeigt, dass ein hochqualifiziertes Team Überdurchschnittliches leisten kann, wenn es auf ein gutes Gründungsumfeld und professionelle Unterstützung trifft.“ begründet Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT, die Beteiligung.

Über JeNaCell GmbH
Die JeNaCell GmbH ist eine universitäre Ausgründung aus dem Institut für Technische Chemie und Umweltchemie der Friedrich Schiller Universität Jena. Das frisch gebackene Unternehmen startete Mitte Juni 2012 mit einer innovativen Geschäftsidee im Bereich der Biotechnologie. Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit sind die Herstellung eines hochleistungsfähigen Biomaterials für Anwendungen im Bereich der Medizin,  Kosmetik und Technik sowie gezielte Produktentwicklungen im Rahmen von Industriekooperationen. Eine weltweit einzigartige und patentierte Technologie ermöglicht die qualitativ hochwertige Produktion dieses natürlichen und nanostrukturierten Materials mit der JeNaCell innovative und zukunftsweisende Lösungen für ihre Kunden anbieten wird.
www.jenacell.de

Über STIFT
Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) fördert im Rahmen des Thüringer Netzwerkes für Innovative Gründungen (ThürING) innovative und technologieorientierte Gründungen in Thüringen. Zudem unterstützt STIFT ausgewählte High-Tech Gründungen im Bereich der Frühphasenfinanzierung als Side-Investor. Hierbei steht der Innovationsgrad der Gründungsidee und das unternehmerische Potenzial im Vordergrund – ein Branchenschwerpunkt existiert nicht. Der regionale Schwerpunkt von Investitionen liegt in Thüringen.
www.stift-thueringen.de – www.innovativ-gruenden-thueringen.de

Über High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren des Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die 14 Industriekonzerne ALTANA, BASF, B.Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt über ein Fondsvolumen von insgesamt rund 565,5 Mio. Euro (272 Mio. EUR Fonds I und 293,5 Mio. EUR Fonds II).
www.high-tech-gruenderfonds.de


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