K.O.K. Technologies GmbH sucht Investoren

By on August 31, 2018
  • Sanierung im Insolvenzverfahren läuft in vollem Gange
  • Der Betrieb mit rund 65 Mitarbeitern läuft uneingeschränkt fort

Die K.O.K. Technologies GmbH aus Bingen am Rhein sucht nach Investoren. Ende Juli hatte der metallverarbeitende Betrieb Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, um sich zu sanieren. Der Betrieb wird uneingeschränkt fortgeführt.

Aus dem Werkzeug- und Vorrichtungsbau kommend ist die K.O.K. heute auf das Prototyping sowie auf die Fertigung von CNC-Dreh- und Frästeilen in hoher Präzision spezialisiert. Im Betrieb wird neben Drehen und Fräsen das Drahterodieren und das Schleifen sowie die Montage von kompletten Baugruppen durchgeführt. Für das Härten und für andere Oberflächenvergütungsverfahren wird mit externen Partnern zusammengearbeitet. Eine hohe Expertise in den Bereichen CAD/CAM, sog. rechnerunterstützte Fertigung und Messtechnik runden das Leistungsangebot ab. Die vom Unternehmen entwickelten und produzierten Metallbauteile und -gruppen werden unter anderem im Motorsport verwendet.

Bei den wichtigsten Kunden handelt es sich um große Maschinenbauer und zahlreiche Zulieferer aus dem Bereich des Motorsports.

Die Ursprünge von K.O.K. gehen auf ein Management-Buyout aus der IBM Speichersysteme GmbH zurück. Die Umsetzung des 2017 und 2018 entwickelten Sanierungskonzepts scheiterte kurz vor der Einigung am Widerstand einzelner Beteiligter. Die Geschäftsführung sah sich veranlasst, Insolvenzantrag zu stellen. Derzeit werden rund 65 Arbeitnehmer beschäftigt.

Zur langfristigen Sanierung von K.O.K. werden nun neue Investoren gesucht. „Mit ersten Interessenten haben bereits gute Gespräche stattgefunden. Es freut uns in dieser Situation, dass uns viele langjährigen Kunden ihre Unterstützung zugesagt haben“, so der Geschäftsführer Michael Wotschke.

„Es ist gut, dass der Betrieb im Moment in vollem Umfang weiterläuft. Die Mitarbeiter unterstützen den Sanierungskurs. Wir sind zuversichtlich, eine gute Lösung für Unternehmen und Mitarbeiter zu finden“, erläutert Dr. Robert Schiebe.

Über Schiebe und Collegen:
Schiebe und Collegen ist spezialisiert auf die Sanierung und Restrukturierung von Unternehmen, sowie die Beratung in insolvenz- und wirtschaftsstrafrechtlichen Verfahren. Zudem zählt die Kanzlei zu den am häufigsten in Unternehmensinsolvenzen bestellten Kanzleien in Deutschland. Mit regionalem Schwerpunkt in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen und Berlin arbeiten derzeit 18 Juristen und insgesamt mehr als 65 Mitarbeiter an den Standorten Mainz, Frankfurt am Main, Darmstadt, Mannheim, Heilbronn, Kassel, Koblenz, Saarbrücken, Düsseldorf, Krefeld, Aachen, Euskirchen und Berlin zusammen.

www.schiebe.de


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