Lindahl und Pinsent Masons beraten BEWi bei der Übernahme der Synbra-Gruppe

By on Mai 22, 2018

Die schwedische Anwaltskanzlei Advokatfirman Lindahl und die internationale Anwaltskanzlei Pinsent Masons haben die schwedische BEWi Group bei der Übernahme des niederländischen Dämmstoffherstellers Synbra Holding B.V. von einem Konsortium unter der Leitung von Gilde Buy Out Partners beraten.

Die BEWi Gruppe mit Sitz im schwedischen Solna ist ein in Nordeuropa führender Hersteller von Dämmstoffen und Verpackungen aus Schaumstoffen (EPS, XPS) und beschäftigt rund 300 Mitarbeiter in insgesamt fünf Ländern. Die niederländische Synbra-Gruppe aus Etten-Leur fertigt mit rund 900 Mitarbeitern an 14 Produktionsstandorten EPS sowie EPS-Dämmstoffe und Verpackungen. Durch den Zusammenschluss entsteht einer der größten Hersteller von EPS-Schäumen in Europa.

Die Transaktion umfasste den Erwerb von 100% der Gesellschaftsanteile an der Muttergesellschaft Synbra Holding B.V. und hatte ein Gesamtvolumen von 117,5 Millionen Euro.

Ein Teil der Transaktion bestand in dem Carve-Out der deutschen Synbra-Tochter IsoBouw GmbH aus der Synbra-Gruppe, die zu 66 Prozent von der österreichischen HIRSCH Servo Gruppe und zu 34 Prozent von BEWi erworben wurde. Ergänzend hierzu hat Pinsent Masons BEWi bei dem damit verbundenen Erwerb von 34 Prozent an der deutschen HIRSCH Servo-Tochter HIRSCH Porozell GmbH beraten.

Dem Vollzug der Transaktion(en) gingen Fusionskontrollverfahren in Deutschland, Österreich und Portugal voraus.

Berater BEWi Group AB:

Pinsent Masons (München): Dr. Michael Prüßner (Corporate/M&A, Federführung), Marina Arntzen (Corporate/M&A), Leif Herzog (Corporate/M&A, Düsseldorf), Dr. Michael Reich, Dr. Mathias Greupner (beide Kartell- und Wettbewerbsrecht), Kathrin Brügger (Arbeitsrecht), Julia Traumann (IP), Julia Stubert, Irene Azzariti (beide Real Estate)

Lindahl (Stockholm, Schweden): Dennis Hansson (Financing, Federführung), Anders Moberg (M&A), Carl Axel Morvay (M&A/Financing), Ulrica Salomon, Hanna Lekås (beide Kartell- und Wettbewerbsrecht)
Greenberg Traurig (Amsterdam, Niederlande): Thédoor Melchers (Corporate/M&A)

Hintergrund:
Die Mandatsbeziehung zwischen Lindahl und der BEWi Gruppe ist eingespielt. Dementsprechend war Lindahl auch hier als federführende Kanzlei für die Strukturierung und Beratung der gesamten Transaktion zuständig. Für die Beratung der deutschen Transaktionsteile griff Lindahl erneut auf Pinsent Masons zurück. Beide Kanzleien verbindet eine jahrelange Zusammenarbeit. So zog Pinsent Masons die schwedische Kanzlei kürzlich bei dem Verkauf der Anteile der Knorr-Bremse AG an der Swedtrac RailServices als lokale Berater hinzu.

Über Pinsent Masons
Pinsent Masons ist eine der führenden internationalen Wirtschaftskanzleien. Die Wurzeln der Kanzlei reichen bis ins Jahr 1769 zurück. Heute zählt Pinsent Masons mehr als 1.700 Rechtsanwältinnen und Rechtanwälte an 24 Standorten in Europa, im Mittleren Osten, in Asien, Australien und Südafrika. Mit der Kombination hoch spezialisierter Branchenkenntnis und juristischer Fachkompetenz bietet die Kanzlei zukunftsweisende Rechtsberatung für die Bereiche Technologie, Life Sciences, Energie und Immobilien. – http://www.pinsentmasons.com


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