Linklaters berät Bundesdruckerei bei Joint Venture mit Giesecke & Devrient

By on Mai 23, 2014

Linklaters hat die Bundesdruckerei GmbH bei der Gründung eines Joint Ventures mit der Giesecke & Devrient GmbH beraten. Das neue Gemeinschaftsunternehmen, das unter dem Namen Veridos GmbH firmieren wird, fasst das internationale Geschäft mit Lösungen zur sicheren Identifikation beider Partner zusammen, wie beispielsweise Pass- und Ausweissysteme für Regierungen. Die Bundesdruckerei beteiligt sich an Veridos mit einem Anteil in Höhe von 40 Prozent, G&D wird einen Anteil von 60 Prozent halten.
Für den Sitz des neuen Unternehmens haben sich die Parteien auf Berlin geeinigt. Darüber hinaus wird das Unternehmen mit einer Betriebsstätte in München, einem Produktionsstandort in Griechenland und weiterer Tochtergesellschaften in Kanada, Mexiko und Brasilien selbstständig auf dem internationalen Markt aktiv sein. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Freigabe wird Veridos den Geschäftsbetrieb Mitte dieses Jahres aufnehmen.
Das Deutschlandgeschäft, die Aktivitäten im privatwirtschaftlichen Markt sowie den Banknotendruck führen die Vertragspartner weiterhin eigenverantwortlich fort.
Mit der Bündelung ihres Auslandsgeschäfts für Regierungslösungen in einer Unternehmung wird Veridos ein technologisch führender Komplettanbieter für ID-Lösungen für den internationalen hoheitlichen Markt. Veridos wird insgesamt circa 400 Mitarbeiter beschäftigen.
Die Bundesdruckerei und G&D bringen beide technologisches Know-how, etablierte internationale Kundenbeziehungen und den reichhaltigen Erfahrungsschatz ihrer Mitarbeiter in das Joint Venture ein. Das Portfolio reicht von Komplettlösungen für die Herstellung und Personalisierung von Passdokumenten, ID-Karten, Karten für das Gesundheitswesen und Führerscheinen über Ausgabe-, Personalisierungs- und Dokumentenverwaltungssysteme bis hin zu Lösungen für die Grenzkontrolle sowie Personen-Identifizierung. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Angebots werden eID-Systeme zur Authentisierung und Absicherung elektronischer Transaktionen im Internet und zum Schutz der Kommunikation von Behörden sein.

Linklaters beriet unter Federführung von Christopher Bremme (Corporate, Berlin). Weitere Teammitglieder waren Dr. Detlev Schuster (Corporate, Berlin), Dr. Jan Endler (Public Law, Berlin), Oliver Rosenberg, Kirsten Placke (beide Tax, Düsseldorf), Dr. Martin Borning (Corporate, Berlin), Thorben Eisenbeiß (Employment, München), Martin Dressel (Corporate, Berlin), Dr. Christian Ley (Employment, München), Julia Sack, Anna Reshetina (beide Corporate, Berlin), Alexander von Heinz, Dr. Ferry Bühring (beide Public Law, Berlin), Beatrice Möller, Dr. Jens Hollinderbäumer, Dr. Katja Kupko (alle Corporate, Berlin) und Elena Rodriguez (Corporate, Madrid).

www.linklaters.de


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