LUDWIG BECK beschließt Einleitung eines Verkaufsprozesses zur Veräußerung des Herrenmodefilialisten WORMLAND

By on Februar 1, 2019

In den letzten Monaten haben sich mehrere Investoren an die LUDWIG BECK AG gewandt und Interesse am Erwerb der von LUDWIG BECK zu 100% gehaltenen Anteile an der Theo Wormland GmbH & Co. KG („WORMLAND“) bekundet. Im Hinblick hierauf haben Vorstand und Aufsichtsrat der LUDWIG BECK AG heute beschlossen, einen geordneten Verkaufsprozess zur Veräußerung von WORMLAND einzuleiten. Der Verkauf soll im ersten Halbjahr 2019 durchgeführt werden. Sollte sich herausstellen, dass kein angemessener Kaufpreis erzielt werden kann, wird LUDWIG BECK die Sanierung von WORMLAND in eigener Regie fortführen.

LUDWIG BECK hatte den Herrenmodefilialisten im Jahr 2015 erworben. Seither wurden bei der Sanierung zwar gute Fortschritte erreicht, ursprünglich erwartete Synergieeffekte ließen sich jedoch nicht in dem erwarteten Umfang realisieren. Um das profilierte, innovative WORMLAND-Konzept schneller weiterentwickeln zu können, sucht LUDWIG BECK nun nach geeigneten, aktiven Partnern für WORMLAND.

Eine Veräußerung von WORMLAND hätte für LUDWIG BECK strategische Bedeutung. Denn mit der Veräußerung würde sich LUDWIG BECK aus dem Geschäftsmodell der Filialisierung zurückziehen und sich fortan auf den Münchener Markt und den Online-Handel konzentrieren.

Im Rahmen ihrer konservativen Bilanzierungspolitik hat sich die LUDWIG BECK AG entschlossen, für den geplanten Verkauf – soweit rechtlich zulässig – schon jetzt bilanzielle Vorsorge zu treffen. Insbesondere soll der Beteiligungsbuchwert, mit dem WORMLAND im Einzel- und Konzernabschluss bislang angesetzt worden war, soweit rechtlich zulässig im Einzel- und Konzernabschluss 2018 abgeschrieben werden. Entsprechend rechnet die LUDWIG BECK AG für 2018 nun mit einem Jahresfehlbetrag im Einzelabschluss in Höhe von rund EUR -3,9 Mio. und EUR -0,8 Mio. im Konzernabschluss. Da der Bilanzgewinn 2018 der LUDWIG BECK AG dementsprechend voraussichtlich EUR 0 betragen wird, kann mit der Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2018 nicht mehr gerechnet werden.

(Quelle)


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