Neun Start-ups gewinnen bei WECONOMY Netzwerk-Wochenende mit Top-Managern und Unternehmern

By on September 25, 2016

Die Gewinner der Gründerinitiative WECONOMY stehen fest. Neun Finalisten konnten die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Burkhard Schwenker von Roland Berger Strategy Consultants vergangene Woche in München von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Dieses Jahr setzten sich insbesondere Ideen aus den Bereichen Informatik sowie Gesundheit und Fitness durch, darunter ein Testgerät, das knifflige Software-Fehler in Autos und Flugzeugen aufspürt, sowie ein Produktionssystem, das auch komplexe Carbonteile nicht mehr in Handarbeit, sondern vollautomatisiert und damit kostengünstig in Serie produzieren kann. Mit dabei ist außerdem eine 3D-Kamera, die Reha-Übungen für Menschen mit Rückenschmerzen in ein Online-Spiel integriert und die Bewegungen gleichzeitig korrigiert.

Die Gründerinitiative WECONOMY unterstützt die Gewinner ein ganzes Jahr lang intensiv bei der Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Geschäftsideen. Die Gewinner nehmen am WECONOMY-Wochenende teil, das dieses Jahr im Oktober im neuen Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung von Bosch in Renningen bei Stuttgart stattfindet. Dort treffen sie Top-Manager und Unternehmerpersönlichkeiten der deutschen Wirtschaft, die den Jungunternehmern im Vier-Augen-Gespräch wertvolles Feedback zu ihrem Geschäftsmodell geben und dieses gemeinsam mit ihnen weiterentwickeln. Unter den Top-Managern und Unternehmern sind beispielsweise Wilfried Porth, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, Margret Suckale, Mitglied des Vorstands der BASF SE, und Franz Fehrenbach, Aufsichtsratsvorsitzender der Robert Bosch GmbH. Dabei profitieren die WECONOMY-Sieger in intensiven, persönlichen Gesprächen vom Wissen der erfahrenen Manager und werden gezielt bei wichtigen Themen wie Markteintritt, Produktentwicklung sowie Organisations- und Unternehmensentwicklung unterstützt.

Teil der Gründerinitiative sind zudem themenspezifische WECONOMY-Tage, zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Start-ups. In Gesprächen auf Augenhöhe tauschen sich die Jungunternehmer in drei Veranstaltungen mit Experten bei und mit WECONOMY-Partnerunternehmen aus und entwickeln gemeinsam die Start-ups weiter. So wird WECONOMY zu einer Plattform für Interaktion zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen, fördert das gegenseitige Verständnis und macht aus guten Gründern erfolgreiche Unternehmer. Hier die ausgezeichneten Jungunternehmen auf einen Blick. Mehr Informationen finden Sie unter www.weconomy.de.

Accemic Technologies GmbH & Co. KG, Kiefersfelden: Das Start-up hat ein patentiertes Testgerät für die Fehleranalyse komplexer Software-Systeme entwickelt, die in sicherheitsrelevanten Steuerungseinheiten etwa von Flugzeugen und Autos zum Einsatz kommen.

AmbiGate GmbH, Tübingen: Das Unternehmen hat eine videospiel-basierte Bewegungstherapie für Zuhause entwickelt, die mit einer bewegungssensiblen 3D-Kamera arbeitet und Patienten mit Rückenschmerzen zu Übungen anleitet. Nach Bedarf kann ein Physiotherapeut das Übungsprogramm fachlich begleiten.

Cevotec GmbH, München: Das Spin-off der TU München bringt ein Produktionssystem auf den Markt, mit der es möglich ist, auch komplexe Carbonteile vollautomatisiert und kostengünstig in Serie zu produzieren.

Evalu GmbH, München: Die vier Gründer haben einen auf einer App basierenden „mobilen Lauftrainer“ entwickelt, der über Sensoren in einer Einlegesohle des Sportschuhs Daten empfängt und individuelle Tipps für ein effizientes und nachhaltiges Lauftraining gibt.

Indmatec GmbH, Karlsruhe: Das 2014 gegründete Unternehmen hat einen 3D-Drucker entwickelt, mit dem sich das Hochleistungspolymer Polyetheretherketon kostengünstig verarbeiten lässt – auch wenn nur geringe Stückzahlen gewünscht sind.

IPlytics GmbH, Berlin: Das Spin-off der TU Berlin hat eine Analyse-Software entwickelt, die Unternehmen entscheidungsrelevante Aufschlüsse über Wettbewerber, Patente und Technologietrends gibt. Die Online-Plattform erlaubt das gezielte Suchen und Filtern von Ergebnissen und Analysen.

Robodev GmbH, Karlsruhe: Das Start-up hat einen intelligenten Modulbaukasten entwickelt, der eine Automatisierung der Kleinteilefertigung auch bei geringen Stückzahlen erlaubt. Er kann ohne großen Aufwand für jedes Produkt angepasst und in Betrieb genommen werden.

Sensosurf GmbH, Bremen: Das Spin-off der Universität Bremen hat Mikrosensoren entwickelt, die bereits in der Herstellung in Maschinenbauteile integriert werden und in Verbindung mit einer selbstlernenden Software noch präzisere Informationen zum Maschinenzustand ermöglichen sollen.

TerraLoupe GmbH, Gilching: Das Start-up hat eine intelligente Datenplattform entwickelt, mit der es möglich ist, aus riesigen Mengen an Geodaten Informationen digital verfügbar zu machen, um selbst kleinere Objekte automatisch zu erkennen.

(Quelle)


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