Oppenhoff berät EnBW und RheinEnergie beim Verkauf ihrer MVV-Anteile an First State Investments

Oppenhoff & Partner hat die RheinEnergie AG und die EnBW Energie Baden-Württemberg AG beim Verkauf ihrer Beteiligung von insgesamt 45,1 Prozent am börsennotierten Energieversorgungsunternehmen MVV Energie AG beraten. Käufer und damit neuer Großaktionär werden von der internationalen Vermögensverwaltungsgesellschaft First State Investments verwaltete Fonds. Die Transaktion muss noch von den zuständigen Aufsichts- und Kartellbehörden genehmigt werden. First State hat ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an die außenstehenden Aktionäre angekündigt.

Die Anbahnung der Transaktion erfolgte in Abstimmung mit der MVV und der Stadt Mannheim als Mehrheitsaktionärin der MVV. Die Stadt Mannheim hält mit 50,1 Prozent auch weiterhin die Mehrheit des Aktienkapitals an dem Energieversorger. EnBW war seit dem Jahr 2004 an der MVV beteiligt und hielt zuletzt 28,8 Prozent der Anteile. RheinEnergie hielt ihren Anteil von jetzt 16,3 Prozent seit 2007. First State Investments hat angekündigt, langfristig bei der MVV engagiert bleiben zu wollen.

Christof Gaudig, Partner von Oppenhoff und Leiter der Sektorgruppe Energie der Sozietät: „Herausfordernd bei solch einer Transaktion ist die Abstimmung unter den Anteilseignern und betroffenen Kommunen, insbesondere die Koordination der kommunalrechtlichen Entscheidungsprozesse mit den kapitalmarktrechtlichen Anforderungen. Ein Signing in Zeiten der Corona-Krise hat zudem in jeder Beziehung etwas Besonderes.“

Das Oppenhoff-Team umfasste Christof Gaudig (Federführung), Dr. Günter Seulen, Dr. Andreas Krebs (alle Corporate / M&A), Marc Krischer (Tax), Stephan Müller (Außenwirtschaftsrecht) und Dr. Daniel Dohrn (Kartellrecht; alle Köln).

Intern haben bei der RheinEnergie AG Thomas Mertens (Leiter der Rechtsabteilung) und bei EnBW Martin Düker (Recht Konzern) beraten.

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