Orth Kluth berät RMV-Tochtergesellschaft fahma beim Erwerb der weltweit größten Brennstoffzellenzug-Flotte für den öffentlichen Personennahverkehr

Am 21. Mai 2019 hat die RMV-Tochtergesellschaft fahma nach einem europaweiten Vergabeverfahren den Zugschlag zur Lieferung von 27 Brennstoffzellenzügen an den französischen Hersteller Alstom erteilt. Die Fahrzeuge (Typ Coradia iLint 54) werden bis zum Fahrplanwechsel 2022/2023 geliefert. Der Auftrag beinhaltet auch die Wasserstoffversorgung, Instandhaltung und die Vorhaltung von Reservekapazitäten für die nächsten 25 Jahre (sog. Verfügbarkeitsmodell).

Mit dieser Vergabe ist im Rhein-Main-Verkehrsverbund ab 2022 die weltweit größte Brennstoffzellenzug-Flotte im Personennahverkehr unterwegs. Es ist der bisher größte Auftrag der Tochtergesellschaft fahma.

Das Leuchtturmprojekt hat ebenfalls für das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) „Modellcharakter“. Der Bund unterstützt die Investition in klimafreundliche Mobilität mit der Übernahme von 40 Prozent der Fahrzeugmehrkosten, die im Vergleich zu Dieselfahrzeugen anfallen, sowie durch eine anteilige Förderung der Wasserstofftankstelle.

Orth Kluth hat den RMV und dessen Tochtergesellschaft fahma während des gesamten Vergabeprozesses umfangreich rechtlich beraten. Das Gesamtauftragsvolumen wird auf 500 Millionen EUR beziffert.

Das Mandat erfolgte unter Federführung von Dr. Michael Sitsen, Öffentliches Recht und Vergaberecht sowie Dr. Christiane Hoffbauer, Commercial – Weitere: Marieke Schwarz, Maria Najdenova (beide Vergaberecht), Dr. Julius Böckmann (Versicherungsrecht), Boris Körner (Finance), Dr. Frank Wältermann, Friederike Metzger (beide Commercial)