PANDA startet KI-basierte Fehlerursachenanalyse und -identifikation in der industriellen Produktion mit 1,3 Mio. € Seed-Finanzierung

PANDA findet den Fehler im Produktionsprozess mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und behebt so die größten Probleme in der industriellen Produktion. Mit dem Plug & Play Produkt DRIFT bietet PANDA ein All-in-One System zur Minimierung von Anlagenstillständen und Performance-Defiziten im Produktionsprozess an. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Innovationsstarter Fonds Hamburg (IFH) sowie Business Angels investieren 1,3 Mio. €  in das Industrial AI Startup. Das Kapital wird in die Produktentwicklung sowie den Ausbau des Teams investiert.

Das im Juli 2018 gegründete Hamburger Tech Startup macht mit seiner Soft- und Hardwarelösung zur Ursachenanalyse- und identifiktation von Fertigungsproblemen Schluss mit Produktionspannen. Michael Welsch, Co-Founder und CEO von der PANDA GmbH erklärt: „Durch eine automatische Modellierung von Sensor- und Maschinendaten wird eine KI-basierte Erkenntnisgewinnung erreicht, die es ermöglicht, Antworten für Fragen bei Produktionsprozessen zu ermitteln, wie z.B. unter welchen Bedingungen entstehen Blasen oder wann entsteht ein Bandabriss. Dieses Wissen wird normalerweise erst mühsam über Monate und Jahre durch Ingenieure erarbeitet, weshalb die Ursachen von täglichen Produktionsproblemen oftmals nicht verstanden werden.“

Durch PANDAs System liegen diese Informationen, die aus Terabytes von Daten und beliebigen Informationsquellen extrahiert werden, nun in Echtzeit vor. PANDA setzt dazu ein selbst entwickeltes Open Source Software Framework ein, um die speziellen Problemstellungen von industriellen Daten zu berücksichtigen, wie z.B. das Vorhandensein von verschiedenen und ungelabelten Datenquellen wie Bilder, Sensordaten und Maschinen-Informationen. Mit DRIFT bietet PANDA eine All-In-One Lösung bestehend aus Hardware und Software inkl. User Interface, welche alle Schritte von der Datenerfassung über die KI-basierte Auswertung bis hin zur Visualisierung für den User übernimmt.

Fabian Hogrebe, High-Tech Gründerfonds, sagt: „Das Geschäftsmodell von PANDA zeigt, wie verblüffend einfach Produktionsprozesse digitalisiert und überwacht werden können und dass Unternehmen keine Angst vor einem Kontrollverlust über Ihre eigenen Prozesse haben müssen. Denn ihnen wird ein Tool an die Hand gegeben, welches sie selbst ohne Fachwissen nutzen. Wir freuen uns zusammen mit PANDA zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der industriellen Produktion beizutragen.“

„Viele Startups rühmen sich damit, Industrie 4.0 Startups zu sein, oft handelt es sich jedoch nicht um innovative Lösungen im Sinne von Industrie 4.0. Wir sind begeistert, ein “echtes” Industrial AI Startup unterstützen zu können, welches durch namenhafte Pilotprojekte beweisen konnte, dass seine KI-Technologie eine echte Smart Factory Lösung ist.” ergänzt Stefanie Höhn, Investmentmanagerin beim Innovationsstarter Fonds Hamburg.

Der Hamburger Wirtschaftssenator Michael Westhagemann fügt hinzu: „Das verarbeitende Gewerbe zählt zu den wichtigsten Säulen der deutschen Wirtschaft. PANDA liefert die notwendige Technologie, um diese essentielle Branche zu stärken. Für Hamburg ist es ein Gewinn, ein so zukunftsträchtiges Tech Startup im Herzen von Hamburg durch die IFB Innovationsstarter GmbH fördern zu können.“

Über die PANDA GmbH
Die PANDA GmbH ist ein im Juli 2018 gegründetets Industrial AI Startup, welches seinen Ursprung an der Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr in Hamburg hat. Das 30-Köpfige Team von PANDA hat sich zum Ziel gesetzt, die Prozessoptimierung mit künstlicher Intelligenz zu revolutionieren und zur Zukunftssicherung der deutschen Industrie beizutragen. Deshalb entwickelt PANDA die modernste KI für die Datenanalyse industrieller Prozesse, welche es ermöglicht, die Ursachen von Produktionsproblemen datengetrieben zu finden. PANDA hat bereits erfolgreiche POCs mit Kunden aus der Automobil-, Lebensmittel- und Maschinenbauindustrie sowie mit Anlagenbauern abgeschlossen. Im Sommer 2020 soll das Produkt PANDA | DRIFT auf den Markt kommen. Bereits jetzt stellt die Firma ihre Algorithmen als Open Source Code zur Verfügung.

Über den Innovationstarter Fonds Hamburg
Der Innovationsstarter Fonds Hamburg investiert Risikokapital in junge innovative Hamburger Unternehmen, um die Hamburger Startup-Szene zu stärken und zum Aufbau aussichtsreicher Unternehmen beizutragen. Vorgesehen sind offene Beteiligungen an Kapitalgesellschaften bis zu einer Höhe von maximal 1 Mio. EUR. Investoren des Fonds sind zu gleichen Teilen die Freie und Hansestadt Hamburg sowie der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Mit dem Management des Fonds ist die IFB Innovationsstarter GmbH betraut, eine 100%ige Tochter der Hamburgischen Investitions- und Förderbank.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 895,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 560 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Über 2 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.400 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

www.htgf.de