Pylba mit Series A Finanzierung für Mobile News

By on April 26, 2013

Simply ermöglicht mobilen Nutzern einen sehr schnellen Überblick über eine große Zahl von Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die App klassifiziert Nachrichten in Cluster und erstellt für jeden Artikel automatisch eine Zusammenfassung auf einer Bildschirmseite.  Benutzer können durch diese Zusammenfassungen blättern und entscheiden, welche Artikel sie vollständig lesen wollen. Verlage erzielen damit zusätzliche Reichweite und können zwischen verschiedenen Umsatzmodellen auswählen.

Pylba wurde im März 2012 gegründet und hat seinen Hauptsitz in San Mateo in Kalifornien. Das deutsche Management-Team arbeitet derzeit zusammen mit der Entwicklung aus der deutschen Pylba-Niederlassung in München. Das Gründerteam besteht aus erfahrenen Unternehmern, die seit 1995 bei internationalen Startups engagiert sind. Pylba’s CTO Dr. Stephan Gillmeier ist als regelmäßiger Sprecher in der Mobilszene bekannt. Von ihm entworfene Apps haben schon über zehn Mal die Spitzenposition im deutschen App Store belegt, waren in 30 anderen Ländern ganz oben und haben mehr als vier Millionen Downloads erreicht.

Die Finanzierung wird hauptsächlich genutzt, um den Service weiter zu verbessern und international zu expandieren. Simply wird im Q2/2013 in Deutschland verfügbar sein. Weitere Länder werden bald darauf folgen.

Franz Buchenberger, CEO von Pylba, sagt: “Ich freue mich sehr, so erfahrene Investoren gewonnen zu haben. Wir haben ein außergewöhnlich gutes Entwicklerteam und nun auch die Möglichkeit, unsere Technologie international bekannt zu machen. Mit den Mitteln aus der Finanzierung wollen wir zeigen, wie Nachrichten in einer mobilen Umgebung bestmöglichst angeboten werden. Die Verlagsbranche geht durch schwere Zeiten. Wie sind davon überzeugt, dass unsere Technologie dabei hilft, Inhalte und Nutzer optimal zu verbinden.

Curtis MacDonald, Investment Manager beim HTGF, ist überzeugt: “Pylba ist unser erstes Investment direkt in ein US-Startup mit deutschen Gründern. Für uns ist es sehr attraktiv, ein junges Unternehmen zu unterstützen, das die Dynamik und das kompromisslose Design eines US-Startups mit einem sehr erfahrenen deutschen Entwicklerteam vereinigt.  Wir erwarten, dass Pylba sehr schnell viele Nutzer überzeugen und erfolgreiche Partnerschaften mit vielen Verlagen etablieren wird.“

Munjal Shah, Aufsichtsrat bei Pylba, ergänzt: „Ich kenne das Team von Pylba seit mehr als 15 Jahren. Ich habe selbst einige Startups von der Gründung bis zum Exit entwickelt und weiß daher sehr gut, wie schwer es ist, ein Team dieser Qualität zu formieren. Bei uns in Kalifornien ist das ein überaus schwieriges Problem für Startups. Ein Start aus Deutschland mit einem so außergewöhnlichen Team und die rasche Internationalisierung ist ein vielversprechendes Konzept. Ich freue mich darauf, Pylba mit meiner Erfahrung und meinem Silicon Valley-Netzwerk unterstützen zu können.“

Über Pylba
Pylba Inc., ein internationales Startup mit Hauptsitz im Silicon Valley und einem erfahrenen Entwicklerteam in Deutschland entwickelt neue Services für Nachrichten auf mobilen Geräten. Die mobile App „Simply“ soll im Q2/2013 verfügbar werden mit dem Ziel, der Standard für den schnellen Überblick über relevante und aktuelle Nachrichten zu werden. Pylba wird finanziert vom HTGF, strategischen Partnern und Business Angels. Mehr Information über Pylba ist unter http://www.pylba.com zu finden.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die 17 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B. Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 573,5 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 301,5 Mio. EUR Fonds II).
www.high-tech-gruenderfonds.de


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