Rigontec wirbt in erweiterter Series A weitere 15 Mio. Euro für die Entwicklung einer neuartigen Krebsimmuntherapie ein

By on September 6, 2016

Die Rigontec GmbH, das führende Unternehmen für auf RIG-I bezogene RNA-Therapeutika, gab heute bekannt, dass sie im dritten und finalen Abschluss ihrer Series-A-Finanzierungsrunde 15 Millionen Euro eingeworben hat, die durch die bestehenden Investoren Boehringer Ingelheim Venture Fund, Forbion Capital Partners, High-Tech Gründerfonds (HTGF), NRW.BANK, MP Healthcare Venture Management, Sunstone Capital und Wellington Partners bereit gestellt wird. Die finanziellen Mittel werden dazu genutzt, die laufende Entwicklung von Rigontecs RIG-I-Agonisten-Plattform voranzutreiben, die auf onkologische, antiinfektiöse und anti-inflammatorische Indikationen abzielt, und die Fortschritte des führenden Medikamentenkandidaten RGT100 auf seinem Weg zur klinischen Reife zu beschleunigen.

„Wir sind sehr dankbar für die kontinuierliche Unterstützung durch unsere Investoren“, betont Dr. Christian Schetter, Geschäftsführer von Rigontec. „Diese Mittel versetzen uns in die großartige Lage, unsere auf RIG-I abzielende, präklinische Pipeline ausbauen und unser erstes Programm bis Anfang 2017 in die Klinik bringen zu können. Sie unterstreichen außerdem das einzigartige und innovative Potenzial unserer Technologie.“
Rigontec besetzt die First-Mover-Position, um den RIG-I gekoppelten Stoffwechselweg des angeborenen Immunsystems als neuartigen Ansatz in der Krebsimmuntherapie zu nutzen, Der RIG-I-Stoffwechselweg ist ein essenzieller Bestandteil des angeborenen Immunsystems, der für gewöhnlich aktiviert wird, um virale Erreger zu bekämpfen. Rigontec verwendet eine proprietäre, fortschrittliche, RNA-basierte Technologie, um durch die spezifische Aktivierung des RIG-I-Rezeptors verschiedene Prozesse zur Bekämpfung von Tumorzellen zu induzieren. Zusätzlich zu der frühzeitigen Induktion einer direkten Abtötung von Tumorzellen löst Rigontecs Technologie eine sofortige Immunantwort aus, die sich gegen die spezifischen Krebszellen des Patienten richtet, und somit die Immunreaktionsmechanismen des Körpers nutzt, um Krebszellen wirkungsvoll zu zerstören und überdies eine langfristige Immunität gegen den Krebs zu bewirken. Neben dem Einsatz bei malignen Erkrankungen hat sich Rigontecs innovative RNA-Plattform auch für die Behandlung infektiöser Krankheiten als nützlich erwiesen. Dadurch wird die Anwendbarkeit dieser bahnbrechenden neuen Medikamentenklasse zusätzlich erweitert.
Rigontec vermeldet außerdem die Gründung einer US-Gesellschaft, die das Deutschlandgeschäft ergänzen und die laufenden Aktivitäten in den USA erleichtern soll. Dies schließt auch zukünftige klinische Entwicklungsaktivitäten ein. Das Unternehmen hat eine Niederlassung in Cambridge, Massachusetts, eingerichtet.
„Ich gratuliere Christian und seinem Team dazu, dass es ihnen gelungen ist, diese zusätzliche finanzielle Unterstützung durch eine sehr angesehene Investorengruppe einzuwerben, und sehe den Standort Cambridge als einen Schritt hin zur weiteren Etablierung von Rigontec als führendes Unternehmen im Bereich der RIG-I-Therapie“, erklärte Don deBethizy, der Präsident des Rigontec-Beirats. „Rigontecs Ansatz hat großes Potenzial in der Immunonkologie, sowohl als Stand-Alone als auch in Kombination mit anderen Therapiemöglichkeiten für eine Reihe von Krebserkrankungen.“

Über Rigontec
Rigontec ist führend auf dem Gebiet der RIG-I-aktivierenden RNA-Therapeutika. Mithilfe unserer proprietären RIG-I-Agonisten-Plattform machen wir uns einen der wesentlichsten Pfade des angeborenen Immunsystems zunutze, um einen neuartigen Ansatz in der Krebsimmuntherapie zu entwickeln. Rigontecs proprietäre Agonisten aktivieren gezielt RIG-I und bewirken sofortige und langfristige Anti-Tumor-Immunität. Nachgewiesen wurde zudem eine signifikante lokale und systemische Tumorrückbildung in mehreren einschlägigen invivo-Modellen. Dabei können unsere innovativen bifunktionellen RNA-Moleküle nicht nur zur Behandlung maligner Erkrankungen, sondern auch zur Bekämpfung infektiöser und entzündlicher Krankheiten entwickelt werden.
www.rigontec.com

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu 2 Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).
www.high-tech-gruenderfonds.de


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