S-UBG investiert erneut in Medizintechnik: Marktführer Life Systems mit Wachstumspotenzial

By on Januar 23, 2015

Management-Buy-Out bei Deutschlands führendem Serviceanbieter im Bereich Kardiotechnik

subgDie S-UBG Gruppe, regionale Beteiligungsgesellschaft der Sparkassen Aachen, Mönchengladbach und Krefeld, beteiligt sich an der Life Systems Medizintechnik GmbH (Life Systems) aus Mönchengladbach. Im Rahmen eines Management-Buy-Outs übernehmen der Geschäftsführer Holger Heemels und der Kfm. Leiter Christoph Schröder gemeinsam mit der S-UBG und einer Gruppe privater Investoren 100 Prozent der Anteile an Life Systems von dem amerikanischen Konzern Specialty Care Inc. Dieser hatte das Unternehmen 2011 übernommen. „Die Zusammenarbeit mit Herrn Heemels und Herrn Schröder in den letzten Jahren war stets angenehm und konstruktiv“, sagt Specialty Care’s CEO Melvin F. Hall (PhD). „Wir sind uns sicher, dass in Zusammenarbeit mit der S-UBG eine verbesserte Bereitstellung der Gesundheitsversorgung in Deutschland erfolgen wird.“

Marktführer für kardiotechnische Klinikdienstleistungen
Die Life Systems GmbH ist seit Gründung im Jahre 1995 auf hochqualifizierte Dienstleistungen für Kliniken und Krankenhäuser spezialisiert. Im Bereich der Herzchirurgie übernimmt sie die Auswahl und Disposition von Verbrauchsartikeln (Oxygenator und Schlauchsets), den Erwerb und Betrieb des Geräteparks (Herz-Lungen-Maschinen) und die Beschäftigung von klinischen Spezialisten (Kardiotechniker und Chirurgisch-Technische Assistenten). Diese Leistungen sind entweder als Full-Service oder individuell zu beziehen. Über ein Controlling-System stellt Life Systems die bestmögliche Ausnutzung der Ressourcen sicher, optimiert Kosten und entlastet die Kliniken in ihrer Planung. Mit einem Anteil von über 50 Prozent des gesamten deutschen Outsourcing-Marktvolumens in der Herzchirurgie ist Life Systems klar führend in der Branche.

Outsourcing-Angebot für weitere medizinische Bereiche geplant
In den kommenden Jahren sollen sukzessive neue Behandlungsmethoden ins Programm der Life Systems aufgenommen und somit weiteres Wachstum generiert werden. Dazu gehört beispielsweise die HECP-Therapie: Dabei wird der Einsatz von Chemotherapie durch die Schaffung eines auf den Tumorbereich begrenzten Kreislaufs räumlich eingegrenzt. Zur Behandlung wird ein erfahrener Kardiotechniker benötigt, der eine Maschine ähnlich der Herz-Lungen-Maschine steuert. Da Life Systems eine deutschlandweite Präsenz von Kardiotechnikern vorweist, stellt diese Kernkompetenz die Basis des Geschäftsmodells dar.
Ein weiterer Zukunftsbereich ist die Behandlung von Herz- und Durchblutungsstörungen durch EECP (Enhanced External Counterpulsation) – eine ergänzende oder alternative Methode zur Bypass-Operation. Hierbei wird über angelegte Druckmanschetten an der unteren Körperhälfte des Patienten die Bildung neuer Herzkranzgefäße gefördert (natürlicher Bypass).

Hervorragende Aussichten
Kunden von Life Systems sind namhafte Klinken und Herzzentren in ganz Deutschland, die langfristige vertragliche Beziehungen mit dem Unternehmen pflegen. „Damit ist das Unternehmen im wachsenden Markt für Klinik-Outsourcing sehr gut positioniert“, sagt Bernhard Kugel, Vorstand der S-UBG. „Darüber hinaus bietet die Markteinführung der neuen Produkte und Dienstleistungen enorme Wachstumschancen.“

www.s-ubg.de


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