FGvW berät Schweizer SSE bei Übernahme des europäischen Sprengstoffgeschäfts des australischen Orica-Konzerns

By on Oktober 7, 2016

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Die SSE Holding SA (SSE), Muttergesellschaft der Societé Suisse des Explosifs Gruppe mit Sitz in Brig, Schweiz, hat das Sprengstoffgeschäft des australischen Orica-Konzerns in Deutschland, Polen, Tschechien und der Slowakei übernommen. Die am 29. September 2016 abgeschlossene Transaktion schließt insbesondere den Erwerb der operativen Gesellschaften von Orica in Deutschland (einschließlich der Produktion am Standort Würgendorf), Polen, Tschechien und der Slowakei durch SSE ein. Zugleich wurden langfristige wechselseitige Liefervereinbarungen zwischen SSE und Orica geschlossen.

„Diese Akquisition steht ganz im Einklang mit unserer langfristigen strategischen Entwicklung zu einem Hauptakteur im Sprengstoffgeschäft in Mitteleuropa“, erklärt Daniel Antille, CEO von SSE. „Mit der Erhöhung des Umsatzes von rund 45 Millionen Euro ist dies für unsere Gruppe ein großer strategischer Schritt vorwärts. Wir sind sehr stolz, mit Orica langfristig zusammenzuarbeiten und werden in den nächsten Monaten unsere Energie darauf fokussieren, die über 180 neuen Mitarbeiter in unsere Organisation zu integrieren.“

SSE wurde bei der Transaktion von einem M&A-Team des Freiburger Büros von Friedrich Graf von Westphalen & Partner unter Federführung von Dr. Sven Ufe Tjarks umfassend rechtlich beraten. Das FGvW-Team arbeitete dabei eng mit der Schweizer Kanzlei Kellerhals Carrard, der polnischen Kanzlei DZP Domański Zakrzewski Palinka und der tschechischen Kanzlei bpv Braun zusammen. Steuerlich wurde die Transaktion in Deutschland von der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Bansbach Schübel Brösztl & Partner in Freiburg und Stuttgart begleitet. SSE wurde von The Corporate Finance Group AG Bern und Genf beraten.

Friedrich Graf von Westphalen & Partner arbeitet schon seit vielen Jahren mit der renommierten Schweizer Kanzlei Kellerhals Carrard zusammen und ist mit den in Basel, Bern, Lausanne/Sion und Zürich tätigen Rechtsanwälten über das Netzwerk PECS eng verbunden. Die Sozietäten begleiten regelmäßig gemeinsam internationale Transaktionen und pflegen darüber hinaus einen intensiven fachlichen Austausch.

Die Société Suisse des Explosifs (SSE) ist in den Bereichen zivile Sprengstoffe, Feinchemie und Pyrotechnik aktiv. Im Laufe der über 120-jährigen Geschichte hat sich das Unternehmen vom regionalen Hersteller von Sprengstoffen zum international ausgerichteten Mehrspartenunternehmen entwickelt. Der Hauptsitz der SSE befindet sich in der Gemeinde Brig, im Herzen der Schweizer Alpen.

Orica (ASX:ORI) ist der größte Anbieter für kommerzielle Sprengstoffe und Zündsysteme für Bergbau und Infrastruktur, weltweit führender Anbieter für den Ausbau von Berg- und Tunnelbau sowie der führende Anbieter für Natriumcyanid für die Goldgewinnung. Das Unternehmen mit Sitz in Melbourne, Australien, ist an der Australian Securities Exchange (ASX) in Sydney notiert und Teil des Aktienindex S&P/ASX 50, der 50 größten an der australischen Börse gelisteten Unternehmen.

Berater SSE Holding SA
Friedrich Graf von Westphalen & Partner, Freiburg, Deutschland
Dr. Sven Ufe Tjarks, Senior Associate (Federführung, Gesellschaftsrecht; M&A)
Dr. Frank Jungfleisch, Partner (Gesellschaftsrecht; M&A
Dr. Friederike Schäffler, Partnerin (Immobilienrecht, Genehmigungen
Stephanie Krüger, Senior Associate (Arbeitsrecht)
Dr. Morton Douglas, Partner (IP)

KellerhalsCarrard, Bern, Schweiz
Dr. Beat Brechbühl (internationale Koordination, Schweizer Recht)

DZP Domański Zakrzewski Palinka, Warschau, Polen
Dr. Joanna Schubel (polnisches Recht)

bpv Braun, Prag, Tschechische Republik
Marc Müller (tschechisches und slowakisches Recht)

Bansbach Schübel Brösztl & Partner, Stuttgart und Freiburg, Deutschland
Hanns-Georg Schell, WP/StB, Partner (Steuerrecht)

Über Friedrich Graf von Westphalen & Partner
Friedrich Graf von Westphalen & Partner ist eine der führenden unabhängigen deutschen Wirtschaftskanzleien. Die rund 80 Rechtsanwälte der Kanzlei beraten Unternehmen weltweit von den Standorten Köln, Freiburg, Frankfurt/Main, Alicante und Brüssel aus sowie mit Kooperationsbüros in Shanghai, São Paulo und Istanbul. Insgesamt zählt die Kanzlei rund 200 Mitarbeiter. Mehr Informationen finden Sie im Internet unter www.fgvw.de.


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