Studie "M&A im Fernbus-Markt": Übernahmen und Verdrängung bringen Fernbusmarkt ab 2015 in Bewegung

By on September 20, 2014

rbs_logoFernbus-Boom, Preiskampf und Konkurrenz zur Bahn – das sind die Aspekte, mit denen der Fernbus-Markt in der Ferienzeit in diesem Sommer für Schlagzeilen gesorgt hat. Jetzt haben die Transaktionsexperten der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft RBS RoeverBroennerSusat einen Blick in die nähere Zukunft dieses dynamischen Markts geworfen. Dazu haben sie Fernbusunternehmer, Verbandsvertreter und verkehrswirtschaftliche Branchenexperten befragt. Die wichtigsten Erkenntnisse der RBS-Studie: Die erwartete Konsolidierung des Fernbus-Marktes wird sowohl durch Verdrängung als auch durch Unternehmensübernahmen erfolgen. Nach Expertenmeinung setzt diese Konsolidierung bereits im Jahr 2015 ein.

„Der Zugang zu neuen Kunden ist eindeutig als wichtigstes Akquisitionsmotiv zu erkennen“, so Achim Richter und Florian Funcke, Transaktionsexperten und Autoren der RBS-Studie. Dieses wesentliche Ziel des anorganischen Wachstums knüpft unmittelbar an die Einschätzung an, dass die angebotenen Fernbus-Verbindungen nur durch eine höhere Auslastung profitabel zu gestalten sind. Durch Unternehmensakquisitionen erhoffen sich die Marktteilnehmer folglich einen zeitlichen Vorteil bei der nachhaltigen Vergrößerung der Kundenbasis gegenüber ihren Wettbewerbern.

Als Konsequenz der erwarteten Marktkonsolidierung ist – nach einer kurzzeitigen Phase mit weiteren Preisrückgängen – innerhalb der kommenden sechs bis 24 Monate mit einem Anstieg der Fahrpreise zu rechnen.

Mit Blick auf die Fernbus-Verbindungen erwarten die von RBS RoeverBroennerSusat befragten Marktteilnehmer weitere Nachfragesteigerungen auch abseits der Hauptverbindungen. „Eine flächendeckende Netzabdeckung mit Anbindung kleinerer Städte konnten wir als die langfristig erfolgversprechende Strategie aus den Antworten der Befragten identifizieren“, so RBS-Transaktionsexperte Richter.

Externen Faktoren wie beispielsweise der angebotenen Infrastruktur, der Attraktivität und Qualität der zentralen Omnibus-Bahnhöfe (ZOB) oder der Verfügbarkeit qualifizierter Busfahrer messen die Befragten eine eher geringere Bedeutung bei. „Somit liegen die entscheidenden Erfolgsfaktoren in der Hand der Betreiber von Fernbuslinien“, fasst Co-Autor Florian Funcke zusammen.

Zum Download der Kurz-Studie „M&A im Fernbus-Markt“

Über RBS RoeverBroennerSusat
RBS RoeverBroennerSusat gehört mit rund 75 Millionen Euro jährlichem Honorarumsatz und zehn Standorten zu den führenden Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland. Bei RBS sind insgesamt 53 Partner und rund 700 Mitarbeiter tätig, darunter circa 240 Berufsträger. Die Gesellschaft hat sich vor allem auf mittelständische und inhabergeführte Unternehmen spezialisiert und bietet diesen umfassende Beratungsleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung und Corporate Finance & Consulting. Über die Mitgliedschaft in dem internationalen Netzwerk Moore Stephens kann das Unternehmen Mandanten weltweit in mehr als 620 Büros in rund 100 Ländern betreuen. Darüber hinaus ist RBS Gründungsmitglied von Warwick Legal, einem Netzwerk von Rechtsanwaltskanzleien mit 50 Büros in 25 Ländern.
Umfangreiche Transaktionserfahrung kennzeichnet die RBS-Spezialisten im Bereich Corporate Finance & Consulting. Sowohl kapitalmarktorientierte Konzerne als auch mittelständische Auftraggeber schätzen im Rahmen der Transaktionsberatung die RBS-typische Kombination aus fachlichem Big 4-Niveau, umfangreicher Branchenexpertise und mittelstandsorientiertem Pragmatismus. Mit Expertenbefragungen und Kurzstudien identifizieren und veröffentlichen die Transaktionsexperten von RBS RoeverBroennerSusat regelmäßig M&A-Tendenzen in Märkten mit potenziellem Konsolidierungsdruck.


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