Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren gemeinsam rund 1 Mio. Euro in die Leipziger Data Virtuality GmbH

By on Juli 18, 2012

Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren gemeinsam rund 1 Mio. Euro in die Leipziger Data Virtuality GmbH.  Das Kapital wird genutzt, um die Entwicklungsarbeit von innovativen Softwarelösungen zum automatisierten Aufbau von Data Warehouses voranzutreiben.
Die Data Virtuality GmbH, eine Ausgründung aus der Universität Leipzig, entwickelt und vermarktet eine Software, mit der sich Daten aus unterschiedlichen Quell-systemen schnell und kostengünstig zusammenführen lassen. Dabei wird ohne großen manuellen Aufwand ein sogenanntes „Data Warehouse“ automatisch erstellt.
Die Analyse von Firmendaten wird immer wichtiger für Unternehmen, um schnell einen Überblick über ihre eigenen Aktivitäten und die ihrer Kunden und Konkurrenten zu bekommen. Viele Unternehmen sind genau deshalb erfolgreich, weil sie alle verfügbaren Daten besonders schnell und gut nutzen. Gleichzeitig steigt aber auch die Menge der verfügbaren Daten enorm an – und diese liegen meist nicht gebündelt und sauber sortiert an einer zentralen Stelle, sondern verteilt in vielen verschiedenen Systemen, über verschiedene Orte innerhalb und außerhalb einer Firma.

Am Problem dieser verstreuten Daten setzt die Firma Data Virtuality an: Bislang musste zur Lösung dieses Problems für jede Firma ein Data Warehouse individuell und weitgehend manuell entwickelt werden, bevor die Daten zusammengeführt und analysiert werden können.

Dadurch wird die Verbreitung von Lösungen zu Überwachung, Steuerung und Planung von Unternehmen („Business Intelligence“) erschwert – hohe Projektkosten, mangelnde Flexibilität, hoher Zeitaufwand und hoher Bedarf an qualifizierter manueller Programmierarbeit sind die Folge. Vielen Unternehmen wird der Aufbau eines Data Warehouses damit einfach zu teuer – und die wertvollen Daten werden nur unzureichend genutzt.

Dr. Nick Golovin, Geschäftsführer und Gründer der Firma: „Nicht nur der Neuaufbau eines Data Warehouses ist teuer. Viele Unternehmen sind auch mit ihren schon bestehenden Data Warehouses unzufrieden, weil die Lösungen nicht flexibel genug sind. Vor allem bei Fusionen und Übernahmen können Data Warehouses die dringend benötigten Informationen deshalb nicht rechtzeitig liefern.“

Das Produkt Data Virtualizer bereitet die Daten aus den verschiedenen Datenquellen in einem Unternehmen auf, führt sie zusammen und erstellt das Data Warehouse automatisch. In welcher Form das Data Warehouse erstellt wird entscheidet das Programm basierend auf dem automatisch ermittelten Nutzerbedarf.

Dadurch werden Zeitersparnisse von 60%-80 % und Kostenersparnisse von 70%-80% ermöglicht. Ein weiterer Vorteil: Der Data Virtualizer passt sich schnell an die sich ändernden Anforderungen im Unternehmen an, damit baut sich das Data Warehouse automatisiert um, wenn sich die Anforderungen ändern.

Außerdem ermöglicht der Data Virtualizer Echtzeit-Zugriff auf die aktuellsten Unternehmensdaten, was bei der Verwendung der bisherigen Technologie nur mit teuren Zusatztools möglich ist. Unter Leitung von Herrn Dr. Nick Golovin wurde seit einigen Jahren die neue Methode zum Aufbau der Data Warehouses entwickelt, die sich auf eine spezielle Softwarelösung stützt. Im Rahmen einer Exist Förderung an der Universität Leipzig und in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Datenbanken wurde ein Team aufgebaut, das den Transfer von der Forschung in die Wirtschaft mit Erfolg umgesetzt hat.

Über die Data Virtuality GmbH
Die Data Virtuality GmbH vermarktet eine Software, mit der sich Daten aus unterschiedlichen Quellsystemen schnell und kostengünstig zusammenführen lassen. Dabei wird ohne großen manuellen Aufwand ein sogenanntes „Data Warehouse“ automatisch erstellt. www.data-virtuality.com

Über den Technologiegründerfonds Sachsen, TGFS
Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) investiert in Unternehmensgründungen und junge Unternehmen aus dem Technologiebereich. Als Venture Capital Fonds („Wagniskapitalfonds“) wird der TGFS durch Investition von vorteilhaftem Eigenkapital Minderheitsgesellschafter der Zielunternehmen und steht diesen mit Erfahrung seines Managements in wichtigen Fragen beratend zur Seite. Der TGFS investiert Mittel des Freistaates Sachsen, unterstützt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und durch die Sparkassen Chemnitz, Leipzig und Dresden sowie durch die LBBW.
www.tgfs.de

Über den High-Tech Gründerfonds, HTGF
Der High-Tech Gründerfonds investiert in junge High-Tech Start-Up Unternehmen. Die Seedfinanzierung ermöglicht den jungen Unternehmen Prototypen zu entwickeln und einen ersten Markt Start zu ermöglicht. Typischerweise investiert der High-Tech Gründerfonds 500.000€ in der ersten Finanzierungsrunde und legt etwa 1,5 Millionen für mögliche weitere Finanzierungsrunden für ein junges Unternehmen zurück. Der HTGF ist als Public-Private-Partnership ausgelegt und hat neben dem BMWi und der KfW Bank noch 13 weiter Investoren aus der Industrie an Bord: ALTANA, BASF, Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Quiagen, RWE Innogy, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds managet insgesamt etwa 563 Million Euro in zwei Fonds (272 millionen Euro in HTGF I und 291 millionen Euro in HTGF II).
www.htgf.de


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