Userlane erhält Seed-Finanzierung für ein Navigationssystem für Software

Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert zusammen mit dem main incubator der Commerzbank sowie dem Hamburger Business Angel Robert A. Kabs in das Technologieunternehmen Userlane. Die von Userlane entwickelte Technologie führt Anwender durch Software wie ein Navigationssystem und ermöglicht somit, dass Menschen Software ohne Vorkenntnisse sofort professionell bedienen können.

Kern der von Userlane entwickelten Technologie sind interaktive Schritt-für-Schritt Anleitungen, die sich über Software legen lassen und Nutzer live in der Anwendung durch sämtliche Prozesse führen. Dem Anwender wird wie in einem Navigationssystem gezeigt, was er wann und wo klicken soll. Somit lässt sich jegliche Art von Software ohne Vorkenntnisse sofort auf einem sehr hohen Niveau bedienen. Im Gegensatz zu Video-Tutorials funktioniert Userlane live und direkt in der Software selbst. Nutzer erhalten interaktive Hilfestellung, während sie bereits in der entsprechenden Anwendung arbeiten. Im Ergebnis können Unternehmen Onboarding- und Schulungskosten erheblich reduzieren und die Software-Anwender deutlich effizienter schulen.

„Userlane ermöglicht es Schritt-für-Schritt-Anleitungen innerhalb von Minuten zu erstellen, ohne zusätzlichen Programmieraufwand und ohne dass die zu erklärende Software angepasst werden muss. Dies erlaubt es unseren Kunden interaktive Guides in jeder bestehenden Software einzusetzen“, sagt Hartmut Hahn, Gründer und Geschäftsführer von Userlane.

Niklas Raberg, Investment Manager beim HTGF begründet das Investment: „Jedes Unternehmen, das online Produkte oder Dienstleistungen anbietet, steht vor der Herausforderung, Nutzern innerhalb kurzer Zeit die wichtigsten Funktionen zu vermitteln. Insbesondere vor dem Hintergrund des stark wachsenden SaaS-Marktes bietet Userlane mit interaktiven Guides eine vielversprechende Lösung dazu.“

„Besonders im Bereich digitaler Finanzdienstleistungen sieht die Commerzbank in der Technologie von Userlane großes Potential zur Optimierung der Kundeninteraktion mit Onlineangeboten sowie commerzbankintern”, ergänzt Julian Bürklein, Investment Manager des main incubators.

Auf die Software von Userlane setzen neben zahlreichen SaaS- und E-Commerce-Anbietern auch international agierende Unternehmen, um die Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen, indem die Userlane Technologie ermöglicht, Softwaretraining zu automatisieren und zu skalieren.

Über die Userlane GmbH
Das Software-as-a-Service Unternehmen Userlane wurde von Felix Eichler, Kajetan Uhlig und Hartmut Hahn gegründet und hat sich als Ziel gesetzt, die Lücke zwischen Mensch und Maschine zu schließen, indem Menschen Software nicht mehr lernen müssen. Software Know-how soll in Zukunft keine Fähigkeit mehr sein, sondern eine Selbstverständlichkeit, die allen Menschen zur Verfügung steht.
www.userlane.com

Über den main incubator
Die Main Incubator GmbH, kurz main incubator, ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Commerzbank. Gegründet im Oktober 2013 hat das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt im März 2014 sein operatives Geschäft aufgenommen. Es wird durch die Geschäftsführer Christian Hoppe und Matthias Lais vertreten. Bei seinem Start war der main incubator in Kontinentaleuropa der erste Inkubator einer Großbank für Finanztechnologie-Startups. Der Fokus liegt auf Lösungen für Firmenkunden. Das Unternehmen ist über strategische Investments Wegbegleiter für FinTech-Startups bis zur Markteinführung von Produkten. Das Angebot an die Startups umfasst Zugang zu den Kunden der Commerzbank, Beteiligungskapital, Banking-Know-how, Büroräume und eine Infrastruktur in Frankfurt. Der main incubator strebt bei seinen Investments keine Mehrheiten an. Sechs Beteiligungen hat der main incubator bereits getätigt: in Traxpay, Gini, OptioPay, Grover, Bilendo und Retresco.
www.main-incubator.com

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).
www.high-tech-gruenderfonds.de