Waterland-Portfoliounternehmen coeo Inkasso übernimmt Centraal Invorderings Bureau (CIB)

coeo Inkasso, ein Forderungs-management-Dienstleister im Beteiligungsportfolio von Waterland Private Equity, expandiert in die Benelux-Region: Das Rotterdamer Centraal Invorderings Bureau (CIB) ist zukünftig Teil der wachstumsstarken Gruppe aus Dormagen. Die Verkäufer der Anteilsmehrheit – die beiden CIB-Gründer sowie ein später hinzugekommener Miteigentümer – bleiben dem Unternehmen über eine Rückbeteiligung verbunden und sind weiterhin operativ tätig. Details der Transaktion, die am 28. Mai 2020 vollzogen wurde, werden nicht veröffentlicht.

Centraal Invorderings Bureau (CIB) ist ein Inkassounternehmen mit rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Unternehmen zählt zu den modernsten und technologisch innovativsten Anbietern im niederländischen Inkassosektor. CIB sticht vor allem durch seine technologiegetriebene Vorreiterrolle in den Bereichen E-Commerce und Pay-after-Delivery heraus. Verkäufer der Anteilsmehrheit sind die CIB-Gründer Niels de Peuter und Laurens Withagen sowie der später ins Unternehmen eingestiegene Branchenexperte Roman Berkhout.

coeo Inkasso wurde 2010 gegründet und bietet Treuhandinkasso, Forderungskauf und Bonitätsauskünfte vor allem in den Bereichen E-Commerce, Handel, Telekommunikation und Energie. Mehr als 300 Mitarbeiter sind aktuell bei coeo beschäftigt; der Dienstleister übernimmt jährlich ca. 1,5 Millionen neue Forderungen und ist damit eines der führenden Inkassounternehmen der DACH-Region. Waterland hatte sich im Februar 2018 mehrheitlich an coeo beteiligt und im darauffolgenden Jahr expandierte das Unternehmen mit dem Zukauf von KNP Financial Services in den österreichischen Markt. Durch die Übernahme von CIB gelingt coeo nun der Markteintritt in die Benelux-Länder. Gleichzeitig profitiert CIB von der Integration in die coeo Inkasso-Gruppe vor allem durch den Zugang zu einem stabilen, weitläufigen Branchennetzwerk.

„coeo und CIB ergänzen sich hervorragend. Wir freuen uns sehr über diesen Zuwachs von Kompetenz und Präsenz, der uns in der Umsetzung unserer Entwicklungsstrategie einen wichtigen Schritt nach vorne bringt“, erklärt coeo-Geschäftsführer und -Miteigentümer Dr. Tom Haverkamp. Im Juni verstärkt sich zudem die Geschäftsführung weiter: Elias Reitter kommt von Arvato Financial Solutions, wo er zuletzt als Chief Strategy Officer fungiert hat, und wird für die weitere Internationalisierung von coeo zuständig sein.

„CIB wird Teil eines erfolgreichen internationalen Anbieters. Gemeinsam werden wir die Marktposition und das Dienstleistungsportfolio weiter ausbauen“, sagt CIB-Geschäftsführer Niels de Peuter. Dr. Carsten Rahlfs, Managing Partner von Waterland, ergänzt: „Im Rahmen von Buy-and-Build-Strategien unterstützen wir Unternehmen bei ihrem dynamischen Wachstum und entwickeln diese über Zukäufe zu Markt- und Qualitätsführern. Dabei spielen fragmentierte Märkte eine wichtige Rolle – wie es auch beim Forderungsmanagement in Europa der Fall ist. Die Übernahme von CIB ist in diesem Zusammenhang ein weiterer wichtiger Meilenstein für coeo, um sein internationales Wachstum weiter zu beschleunigen.“

Waterland verfügt über umfassende Erfahrung im Bereich „Outsourcing und Digitalization“. Im deutschsprachigen Raum ist Waterland unter anderem auch an der Serrala Group beteiligt. Der Finanzsoftware-Spezialist unterstützt von seinem Hauptsitz in Hamburg aus über 2.500 Unternehmen weltweit mit zukunftsweisender Technologie für optimierten Zahlungsverkehr und damit zusammenhängenden Finanzprozessen.

Über Waterland
Waterland ist eine unabhängige Private Equity Investment-Gesellschaft, die Unternehmen bei der Realisierung ihrer Wachstumspläne unterstützt. Mit substanzieller finanzieller Unterstützung und Branchenexpertise ermöglicht Waterland seinen Beteiligungen beschleunigtes Wachstum sowohl organisch wie durch Zukäufe. Waterland verfügt über Büros in den Niederlanden (Bussum), Belgien (Antwerpen), Deutschland (Hamburg, München), Polen (Warschau), Großbritannien (Manchester), Irland (Dublin), Dänemark (Kopenhagen) und der Schweiz (Zürich). Aktuell werden sechs Milliarden Euro an Eigenkapitalmitteln verwaltet.

Waterland hat seit der Gründung 1999 durchgängig eine überdurchschnittliche Performance mit seinen Investments erzielt und kam in den vergangenen HEC/Dow Jones Private Equity Performance Rankings regelmäßig unter die Top 3 der weltweit führenden Private Equity-Firmen.