Yara International erwirbt ZIM Plant Technology GmbH

By on November 18, 2013

Durch den Erwerb der deutschen Firma für Druckmesssonden, ZIM Plant Technology GmbH, hat sich Yara ein strategisches Standbein im Bereich der effizienten Nutzung von Wasser in der Landwirtschaft erworben.

Die Firma ZIM Plant Technology verkauft Sensorentechnologie für den Pflanzenwasserverbrauch, welche hauptsächlich in hochentwickelten Bewässerungssystemen zum Einsatz kommt, um Ertrag und Wasserverbrauch zu verbessern.
“Wir werden das Wissen und die Technologie in Yaras bereits bestehende Produktpalette der Pflanzenernährung integrieren und so unser Angebot im Bereich der Bewässerungslandwirtschaft erweitern. Dies stärkt eindeutig Yaras marktführende Position im wachsenden Marktsegment der Fertigation”, so der Senior Vice President und Chef von Downstream Egil Hogna.
Die Landwirte versprechen sich von der neuen Technologie einen geringeren Wasserverbrauch, höhere Erträge und eine bessere Pflanzenqualität. Die Verbindung von Präzisionsinstrumenten für den Wasserverbrauch mit dem Wissen über die genaue Anwendung von wasserlöslichen und flüssigen Düngemitteln (Fertigation), über das Yara verfügt, wird das Absatzpotential für beide vervielfachen.
“Das ist für Yara ein strategischer Schritt in ein neues Marktsegment der Präzisionslandwirtschaft und wir reagieren so auch auf Ressourcenknappheit wie in unserer Creating Impact Strategie”, sagt Hogna.
Die Firma ZIM Plant Technology GmbH hat die fortschrittlichste und zuverlässigste Technologie für die Überwachung des Wasserbedarfs von Nutzpflanzen entwickelt.
“Nachdem ich bereits mehrere Innovationspreise erhalten habe, freue ich mich, dass meine Erfindung nun durch Yara in großem Maßstab zum Einsatz kommt”, sagt Prof. Dr. Ulrich Zimmermann, Gründer der ZIM Plant Technology GmbH.
Benjamin Erhart, Investmentmanager beim High-Tech Gründerfonds und ZIM-Investor stimmt zu: “Die Übernahme der Firma durch Yara ermöglicht einen weltweiten, schnellen Zugriff auf diesen Markt, so dass Landwirte auf der ganzen Welt Wasser effizienter nutzen können. Außerdem zeigt dieser Geschäftsabschluss, dass Investitionen in Firmen mit hohem Technologiepotential und erstklassige Teams mit Gewinnen belohnt werden.”
Die Verfügbarkeit von Trinkwasser wird voraussichtlich eines der weltweit größten Probleme werden. Zurzeit verbraucht die Landwirtschaft etwa 70% der Trinkwasserentnahmemengen. Wenn die Effizienz der Wassernutzung nicht verbessert wird, wird alleine für die Landwirtschaft mehr Wasser benötigt werden, als bis 2030 nachhaltig zur Verfügung steht. Einer vorsichtigen Schätzung zufolge verringert der Einsatz von Sensortechnik in der Wasserwirtschaft den Wasserverbrauch um 20%.
Der Vertragsabschluss unter normalen Bedingungen ist für den 1. Januar 2014 angesetzt.

Über Yara
Yara bietet Lösungen für nachhaltige Landwirtschaft und die Umwelt. Mit unseren Düngemitteln und Pflanzenernährungsprogrammen tragen wir zur Nahrungsmittelerzeugung für eine wachsende Weltbevölkerung bei. Unsere industriellen Produkte und Lösungen verringern Emissionen, verbessern die Luftqualität und unterstützen sichere und effiziente Anwendungen. Im Jahre 1905 in Norwegen gegründet, ist Yara heute weltweit vertreten und verkauft seine Produkte in 150 Länder. Sicherheit ist stets unsere oberste Priorität.
www.yara.com

Über ZIM Plant Technology GmbH
Die ZIM Plant Technology GmbH ist in der Entwicklung, Produktion und im Vertrieb von nicht-invasiven Sensorsystemen auf pflanzlicher Basis tätig, welche in Echtzeit und mit höchster Genauigkeit den Wasserhaushalt von Blätterpflanzen unter Gewächshaus- und Feldbedingungen messen.
www.zim-plant-technology.com

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die 17 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B. Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 573,5 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 301,5 Mio. EUR Fonds II).
www.high-tech-gruenderfonds.de


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