ecopals sichert sich siebenstellige Finanzierung durch High-Tech Gründerfonds und Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds

In Kooperation mit dem Fraunhofer ICT und der Universität Kassel hat ecopals ein Asphaltadditiv aus nicht-recyclebaren Plastikströmen entwickelt, das die Lebensdauer von Straßen erhöht, deren CO2-Fußabdruck senkt und eine neue Verwertungsmöglichkeit von Kunststoffströmen darstellt. Mithilfe der erfolgreichen Seed-Finanzierung durch den High-Tech Gründerfonds (HTGF) und den Bestands-Investor Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds (FTTF) soll das Produkt eine breite Anwendung erfahren. Zudem ist das Unternehmen bereits auf der Suche nach weiteren Lösungen, um den Straßenbau ressourceneffizient und nachhaltiger zu gestalten.

Dem von Jonas Varga und Maximilian Redwitz gegründeten Unternehmen wird es dank des Investments möglich sein, vielversprechende Innovationen im Straßenbau bis zur Marktreife zu entwickeln. Langfristig arbeitet das Berliner Start-up darauf hin, als Plattform für ressourceneffiziente Baumaterialen vorhandene Kompetenzen aus den Recycling- und Straßenbauindustrien sowie der Wissenschaft zu verknüpfen.

„Das Team von ecopals bringt starke wissenschaftliche Expertise mit und leistet mit seinem Asphaltadditiv einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks von Baumaterialien. Wir freuen uns sehr darauf, ecopals auf seinem Weg zu begleiten.“ – Jens Baumgärtner, Principal beim High-Tech Gründerfonds
 
„Mit dem HTGF und dem FTTF haben wir zwei Partner an unserer Seite, die ein exzellentes Verständnis für wissenschaftsbasierte Innovationen mitbringen und ecopals maßgeblich voranbringen werden. Das macht uns sehr stolz und wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg!“ – Jonas Varga, Co-Founder und CEO von ecopals

In der Praxis hat sich die Verwendung des Asphaltadditivs schon auf mehreren Teststrecken und in zahlreichen Laboruntersuchungen bewährt. Die EcoFlakes – das erste Produkt des 2021 gegründeten Unternehmens – werden als Zutat in Asphaltmischungen verwendet, wo sie durch veränderte Bindungseigenschaften zwischen Gestein und Bitumen die Leistung von Straßen verbessern. Allerdings werden diese nicht aus neu produzierten Polymeren, sondern aus bisher nicht recyclebaren und in der Regel verbrannten Plastikströmen hergestellt. In enger Zusammenarbeit mit der Recyclingindustrie soll sichergestellt werden, dass die EcoFlakes in den Regionen hergestellt werden können, in denen sie auch verbaut werden. Das Versprechen: bis zu 30% weniger CO2-Emissionen im Straßenbau bei doppelter Lebensdauer.

„Im letzten Jahr hat ecopals bewiesen, dass ihre Technologie branchenübergreifend einen signifikanten wirtschaftlichen und ökologischen Impact kreieren kann. Wir freuen uns darauf, weiter mit dem Team zusammenzuarbeiten und das (Straßen-)Bauwesen nachhaltig zu machen.“ – Thong Le Hoang, Investment Manager beim Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds
 
„Die Finanzierung ermöglicht es uns, zusätzliche Expertise und Ressourcen in die Weiterentwicklung unseres Projekts und des gesamten Unternehmens zu stecken. Gemeinsam können wir den Straßenbau zu einem Vorbildsektor für nachhaltige Innovationen machen.“ – Maximilian Redwitz, Co-Founder und -CEO von ecopals

Das Seed-Investment bedeutet für ecopals einen großen Schritt in Richtung Professionalisierung des Unternehmens, das ursprünglich aus einer im Bereich der Entwicklungshilfe tätigen NGO entstand. Von aktuell 6 Mitarbeitern wird das Team in den kommenden Monaten auf 12 bis 15 wachsen. Einen besonderen Fokus will das Start-up dabei auf erfahrene Unterstützung in den Bereichen Chemisches Ingenieurwesen und Vertrieb legen.

https://www.htgf.de/de/htgf-investment-ecopals/